Am 18. April beginnt in Deutschland eine Übung der besonderen Art. 11 Tage trainieren mehr als 4000 Soldaten aus vorraussichtlich 15 Nationen am Computer sowie im Gelände. Gennant wird das ganze "European Challenge 2005".
Der leiter der European Challenge Generalleutnant Axel Bürgener erklärte, dass ein Einsatz trainiert wird, um Konflikte einzudämmen und zu deeskalieren. Die Übung wird diesbezüglich von der humanitären Hilfe über Friedenserhaltungsmaßnahmen bis hin zum Kampfeinsatz reichen.
"Alles das müssen wir beherrschen, oft zeitlich und räumlich in einem engen Zusammenhang", so der Befehlshaber des Heeresführungskommandos in Koblenz.
"European Challenge ist eine Übung, wie sie in Europa noch nicht stattgefunden hat", so Bürgner wörtlich. Bei der Übung werden am 1. Tag unter anderem Heeressoldaten der Division Spezielle Operationen und die Besatzungsmitglieder einer Fregatte und eines U-Bootes der Marine zum Einsatz kommen. Die Luftwaffe wird mit ihrem Eurofighter zum ersten mal bei der European Challenge an einer Übung teilnehmen. Am 2. Tag wird auf dem Truppenübungsplatz Bergen die Jägerbrigade 37 zusammen mit einer österreichischen Kompanie ein Feuergefecht bestreiten. In Aktion treten dabei unter anderem die Aufklärungsdrohne "Luna", die Fahrzeuge "Dingo" und "Boxer", die Hubschrauber "Tiger" und NH-90 sowie erneut der "Eurofighter".
Bei der Übung sollen alle Teilkräfte der Bundeswehr eng zusammen wirken. Zudem soll die Zusammenarbeit militärischer EU-Operationen gestärkt werden.
Quelle: Bundeswehr


