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geschrieben am 2009-02-24 08:57:20 von
Whiteknight
Quelle: bundeswehr.de
Der Internetwurm Conficker (alias downadup) infizierte kürzlich auch einen Server im Rechenzentrum der Bundeswehr. Der in der Bundeswehr eingesetzte Virenscanner entdeckte den Wurm zeitnah. So konnte die weitere Ausbreitung erfolgreich eingegrenzt werden.
Das CERTBw (Computer Emergency Response Team der Bundeswehr) als fachlich zuständige Dienststelle hat gemeinsam mit der BWI Informationstechnik GmbH Gegenmaßnahmen ergriffen und überprüft derzeit die betroffenen Server und Rechner.
Auch Rechner der Zentralen Onlineredaktion wurden überprüft. So konnten die Webseiten www.bundeswehr.de, www.bmvg.de und das interne Portal Intr@netaktuell seit Montag nicht in gewohnter Weise aktualisiert werden.
Über den Wurm
Es genügt bereits eine aktive Internetverbindung, damit sich der Wurm Conficker verbreiten kann. Dafür ist nicht einmal eine Aktion des Anwenders notwendig. Besonders mobile Datenträger wie USB-Sticks wurden - neben der massenhaften Verbreitung im Internet - infiziert. Vermutlich läd der Wurm zu einem späteren Zeitpunkt weitere Schadprogramme aus dem Internet auf den infizierten Rechner. Evtl. kann der infizierte Rechner sogar in ein sogenanntes Botnetz eingebunden werden. Dies bedeutet, dass der Computer ohne Wissen des Besitzers in einem Netzwerk von Fremden, meist für kriminelle Zwecke, missbraucht werden kann.