Diese Seite verwendet Tracking-Technologien von Dritten. Durch Zustimmung akzeptierst Du die Datenschutzbestimmungen. Dort kannst Du zudem deine Einwilligung nachträglich widerrufen.
Microsofts britische Niederlassung entwickelt derzeit einen speziell für die Bedürfnisse älterer Menschen vorkonfigurierten PC. Als Betriebssystem soll natürlich Windows zum Einsatz kommen.
Der Senioren-Rechner soll mit einer vereinfachten Benutzeroberfläche daher kommen. Außerdem wird Software vorinstalliert, die Menschen höheren Alters bei der Bewältigung des Alltags helfen kann. Dazu gehören unter anderem auch Programme zur Kontrolle der Arzneimitteleinnahme oder zum Verwalten von Fotos.
Bei der Entwicklung des Senioren-PCs kooperiert Microsoft mit zwei britischen Hilfsorganisationen für ältere Menschen. In den USA hatte Microsoft vor einiger Zeit zusammen mit dem Computerhersteller HP ein ähnliches Produkt angeboten. Noch ist unklar, ob das in Großbritannien geplante Konzept dem bekannten Ansatz gleicht.
Der Senioren-Computer soll innerhalb eines Jahres fertig entwickelt werden. Anfangs wird das Gerät dann an 1000 Haushalte verteilt. Sollte das Projekt vielversprechend verlaufen, soll es schrittweise auf 10.000 Teilnehmer ausgeweitet werden. Damit sich die oft unerfahrenen älteren Nutzer mit dem PC und dem Internet anfreunden können, sollen spezielle Lern- und Informationsmaterialien beigelegt werden.
Microsofts Pläne für einen Senioren-PC sind Teil eines breiter angelegten Programms, mit dem man die "digitale Schere" schließen will. Einkommensschwache und Ältere sollen so die Möglichkeit erhalten, ebenfalls das Internet und einen Computer nutzen zu können. Teil dieser Bemühungen sind laut Microsoft auch Planungen für die Finanzierung eines Rechners durch Werbung und ein so genanntes soziales Software-Lizenzmodell. Zu letzteren machte Microsoft aber keine weiteren Angaben.