Diese Seite verwendet Tracking-Technologien von Dritten. Durch Zustimmung akzeptierst Du die Datenschutzbestimmungen. Dort kannst Du zudem deine Einwilligung nachträglich widerrufen.
geschrieben am 2005-08-23 09:23:48 von
Whiteknight
Vier Jahre nach dem Einfall in Afghanistan ist das US-Militär auch weiterhin auf der Suche nach unterirdischen Verstecken von Terroristen in Afghanistan und im Irak. Unterstützung erhofft sich das Militär nun vom Supercomputer- und Workstation-Spezialist Silicon Graphics. Wie US-amerikanische Medien berichten hilft dabei eine Technik, die bei der Suche nach Erdöl und Erdgas angewendet wird. Dabei werden u.a. durch Explosionen Bodenerschütterungen ausgelöst, deren Reflexionen aus dem Erdinneren über Sensoren registriert und ausgewertet werden. SGI soll diese Daten dann verfeinert visualisieren.
Erstaunlich, mit welchen Mitteln die US-Army versucht, den Al-Qaida-Führer Osama Bin Laden zu fassen. Dieser soll sich mit weiteren Terroristen in den Bergen und in unterirdischen Verstecken aufhalten.
Mit der Hilfe von SGI wird in den kommenden Monaten zusammen im Battle Command Battle Lab in Fort Huachuca (Arizona) an der Subterranean Target Identification gearbeitet. Was heisst das im Klartext?
Soldaten könnten Sensoren an verdächtigen Orten aufstellen und Erderschütterungen auslösen. Die dabei gewonnenen seismischen Daten werden an einen Supercomputer übermitteln und ausgewertet. Anhand dieser Erkenntnisse können dann Spezialeinheiten zur Tat schreiten.
Der Einsatz dieser Technik soll zukünftig auch zum aufspüren von Tunneln in den USA eingesetzt werden, um Drogenschmugglern auf die Spur zu kommen.