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Nachdem Erde und Himmel von Google so gut wie erschlossen sind, soll sich das "Don't be evil"-Unternehmen nun daran machen, auch den Meeresboden mit seiner Datensammlung zu kartographieren.
Datenmaterial für Google Ocean? Hochauflösende Bildkachel mit Blick vom Meer auf die Bucht von Monterey.(Quelle:GeoMapAppVG/Lamont-Doherty Earth Observatory of Columbia University)
Google Ocean, so die Kollegen bei news.com, soll derzeit von einer im Dezember 2007 ins Leben gerufenen Beraterkomission und hinzugezogenen, unabhängigen Experten diskutiert werden. Der Name "Google Ocean" sei allerdings noch nicht final. Die freie 3D-Navigation auf einer unterseeischen Höhenprofilkarte, ähnlich wie von Google Earth bereits bekannt, soll laut einiger Ozeanographen ein höchst nutzvolles Werkzeug sein.
Die entsprechenden Daten müssen allerdings erst noch gewonnen werden. Denn im Gegensatz zur Erdoberfläche und sogar Teilen des Weltraums sind die Meeresböden noch kaum erforscht. Experten schätzen, dass etwa 100 Schiffe ein Jahr lang beschäftigt sein würden, um ausreichend hoch aufgelöstes Sonarmaterial vom Meeresboden zu sammeln. Abhilfe könnten fortschrittliche Satellitenaufnahmen schaffen, die anhand winziger Unterschiede in der Graviationsstärke auch die Tiefe des Meeresbodens ausloten könnten.
In Google Earth ist derzeit keine entsprechende Funktion integriert, welche einen Flug unter dem Meeresspiegel möglich machen würde.
Eine Google-Sprecherin sagte hierzu, die Firma hätte derzeit keine diesbezügliche Ankündigung zu machen.