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| Rekord Tag: |
26714 |
seit 25.07.2003 |
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| Tornado ECR |
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| Techn. Bezeichn.: |
Aufklärungs- und SEAD-Flugzeug |
| Kategorie: |
Aufklärer/Radarstörer |
| Länder: |
Deutschland, Italien |
| Hersteller: |
Panavia (BAe, DASA, Alenia) |
| Erstflug: |
26. Oktober 1989 |
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Beschreibung:
Der TORNADO ECR ist die für SEAD-Einsätze spezialisierte Version des Mehrzweckkampfflugzeuges TORNADO und bei weitem das leistungsfähigste Radarbekämpfungsflugzeug der Welt. Äußerlich ist die Maschine mit der IDS-Basisversion praktisch identisch, lediglich an den fehlenden Bordkanonen, am kleinen FLIR-Behälter unter dem Bug sowie an der Ausbuchtung unter Rumpf für den IR-Linescanner lassen sich die Electronic Combat and Reconnaissance-Flugzeuge vom Jagdbomber unterscheiden.
Im inneren des Flugzeuges befinden sich neben der gewöhnlichen IDS-Standard-Ausrüstung aber zahlreiche neue Systeme. So wurden z.B. zur Flugleistungsverbesserung stärkere RB.199-Triebwerke (Typ MK 105) eingebaut. Herzstück ist aber das neue elektronische Element zur Detektion von bodengestützten Radars, das ELS. Damit kann praktisch jedes aktive Radargerät aufgespürt und dank der softwaregestützten Bibliothek einem Waffensystemtyp zugeordnet werden. Es zeichnet sich durch eine besonders große Frequensdetektionsbandbreite aus. Die ermittelten Infos können dazu verwendet werden, um direkt eine HARM-Antiradar-Lenkwaffe auf das Radar abzufeuern, um das Radar mit Störern zu beeinträchtigen oder über den ebenfalls integrierten Datalink anderen Flugzeugen das das Radar als Ziel zuzuweisen.
Neben dieser speziellen SEAD-Ausrüstung besitzt das Flugzeug einen IR-Linescanner zur Aufklärung. Die Bilder des Gerätes können in near-real-time vom Navigator eingesehen und über Datalink an eine Bodenstation oder andere Kampfflugzeuge weitergeleitet werden. Wahrscheinlich werden die Geräten bei den deutschen ECR aber entfernt, um sie in PODs von gewöhnlichen Tornados einzubauen, da die ECR mit der SEAD-Rolle vollauf ausgelastet sind.
Für den Tiefflug bei Nacht hat der Pilot die Möglichkeit, dank dem Terrainfolge-Radar einen automatischen Geländefolgeflug zu wählen oder aber dank dem FLIR-Senso, dessen thermische schwarz/weiß-Bilder sich auf das HUD projezieren lassen, einen abstrahlungsarmen Manuellflug auszuführen.
Das Flugzeug wird sowohl von der deutschen als auch von der italienischen Luftwaffe eingesetzt und spielte im Balkankonflikt eine Schlüsselrolle. |
Technische Details:
| Besatzung: |
2 |
| Gewicht: |
Leer: 14090 kg, Normal Take-Off: 20410 kg, Max. Take-Off: 27950 kg |
| Geschwindigkeit: |
2330 km/h / Mach 2,2 |
| Spannweite: |
13,90 m |
| Länge: |
16,72 m |
| Höhe: |
5,95 m |
| Antrieb: |
Zwei Turbofans Turbo-Union RB.199 MK105 mit je 75kN Schub mit Nachbrenner |
| Schub: |
s. Antrieb |
| G-Belastung: |
+ 7,5 G |
| Kraftstoffvorrat: |
3200 Kg, mit Zusatztanks 4200 Kg |
| Reichweite: |
max. 4.265 km |
| Startstrecke: |
mind. 900 m |
| Landestrecke: |
mind. 370 m |
| Startgeschwindigkeit: |
folgt |
| Landegeschwindigkeit: |
ca. 213 Km/h |
| Steigleistung: |
165 m/s zur Verdeutlichung: von 0 m auf 9150 m < 2 min! |
| Max. Flughöhe: |
16.600 m |
Bewaffnung:
max. Tragfähigkeit: 9000kg
AIM-9 AAMs
AGM-88 AMRs als Hauptbewaffnung; später ARMIGER; Taurus/Apache/Storm Shadow CMs
Kormoran AShMs
LGBs
GPBs
CBUs |
Erkennungsmerkmal:
-Schwenkflügel mit gepfeilten Enden, Schulterdecker, wenig V-negativ
-Höhenleitwerke gepfeilt, V-negativ, tiefer angebracht als der Flügel
-auffällig großes Seitenleitwerk mit je einer Rück- und Vorwärtsantenne
-Lufteinlauf an der Seitenleitwerkwurzel
-quadratische, ebgeschrägte Lufteinläufe
-Distanz zwischen den Flügeldrehzapfen klein
-zweistrahlig; kleine Triebwerke nahe nebeneinander
langes Tandemcockpit, integriertes Canopy; kurzes Radom mit Sonde |
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Letzte Änderung durch ufo820 (2011-04-01)
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