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seit 25.07.2003 |
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| RAFALE |
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| Techn. Bezeichn.: |
Mehrzweckkampfflugzeug RAFALE |
| Kategorie: |
Jäger/Jagdbomber |
| Länder: |
Frankreich |
| Hersteller: |
Dassault Aviation |
| Erstflug: |
4. Juli 1986 |
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Beschreibung:
Die RAFALE gehört zu der neuesten Generation von Kampfflugzeugen, die man leicht an der Konstruktion erkennt: Deltaflügel kombiniert mit vollbeweglichen Canards, dazu Stealth-Eigenschaften. In der Tat hat Dassault wieder einmal ein Flugzeug geschaffen, das in Sachen Vielseitigkeit von keinem anderen Flugzeug dieser Klasse übertroffen wird, was der Maschine deutliche Vorteile gegenüber dem EF2000 oder der F-22 verleiht.
Dank ihrer aerodynamisch instabilen Auslegung ist die RAFALE extrem agil und kann es mit jedem anderen Kurvenkämpfer aufnehmen. Aber auch für die BVR- und die A/G-Zielbekämpfung besitzt sie die ideale Ausrüstung: Das Thomson-CSF-RBE2-Radar arbeitet mir einem elektronisch geschwenkten Strahl und kann dank diversen Modi sowohl für A/A- als auch für A/G-Einsätze verwendet werden. Das defensive Spectra-ECM-System schützt das Flugzeug vor gegnerischen Angriffen; FLIR- und IRST-Geräte sorgen für die passive Detektion von Boden- und Luftzielen; das Helmvisier und die neuen Matra Mica A/A-Lenkwaffen, die es mit IR- und AR-Suchkopf gibt, verdeutlichen die Fortschritte der französischen Luftfahrtindustrie. Die Standard-MRAAM-Bewaffnung stellt sicher, daß die RAFALE sich auch bei einem JaBo-Auftrag gegen gegnerische Jagdflugzeuge durchsetzen kann. Die Maschine ist deshalb mit der F-15E zu vergleichen. Hauptbewaffnung der doppelsitzigen RAFALE B werden die Cruise-Missiles Apache und Scalp-EG sein. Erstere wird gegen Flugplätze, letztere gegen harte Punktziele hoher Priorität eingesetzt.
Trotz starker nationaler Unterstützung läuft auch das RAFALE-Programm nicht ganz Problemlos. Während die armée de l´air nach dem Golfkrieg ihre Bestellung revidieren mußte, da man feststellte, daß viel zu wenig doppelsitzige Angriffsflugzeuge zur Verfügung standen, war die französische Regierung gezwungen, die Entwicklung und die Produktion aufgrund der schlechten Finanzlage des Staates zu strecken, so das die Luftwaffe ihre erste Maschine erst nach dem Jahr 2000 bekam. Auch der Export dürfte derzeit schwierig sein, denn es gibt wohl nicht allzuviele Länder die sich ein Flugzeug mit einem Preis von 67 Millionen Euro/Stück leisten können. Diejenigen Nationen, die es kaufen, bekommen aber eine Maschine in die Hand, die der F-16 oder F/A-18 überlegen und dem Eurofighter ebenbürtig ist. |
Technische Details:
| Besatzung: |
1 Pilot, 2 bei Rafale B und N |
| Gewicht: |
Leer: 9800 kg, Normal Take-Off: 15500 kg, Max. Take-Off: 24500 kg |
| Geschwindigkeit: |
2125 km/h / Mach 2 |
| Spannweite: |
10,80 m |
| Länge: |
15,30 m |
| Höhe: |
5,30 m |
| Antrieb: |
Zwei Turbofans SNECMA M88-2 mit je 75 kN Schub mit Nachbrenner |
| Schub: |
s. Antrieb |
| G-Belastung: |
-3,2 g bis + 9 g |
| Kraftstoffvorrat: |
folgt |
| Reichweite: |
1800 km |
| Startstrecke: |
folgt |
| Landestrecke: |
folgt |
| Startgeschwindigkeit: |
folgt |
| Landegeschwindigkeit: |
folgt |
| Steigleistung: |
>305 m/s |
| Max. Flughöhe: |
16800 m |
Bewaffnung:
Max. Tragfähigkeit: 9500 kg
Matra Magic AAMs
Matra Mica MRAAMs
GPBs
LGBs
AS.30L ASMs
AM39 Exocet AShMs
Durandal- oder BAP-Anti-Pisten-Waffen
ASMP-Nuklear-Abstandswaffe
Apache- und Scalp-EG-Abstandswaffen
ECM-Behälter
PDLCT-Laser-Beleuchter-Pod |
Erkennungsmerkmal:
-Halbmitteldecker, leich V-negativ, Deltaflügel mit AAM-Pylonen-Enden
-am Rumpf angesetzte Canards, höher als der Flügel befestigt
-ausfahrbare Vorflügel
-Mirage-Seitenlenkwerk mit eckigen Antennen vor-/rückwärtsgerichtet
-blasenförmiges, aufgesetztes Canopy; spitziger Bug, Radom mit Sonde
-Luftbetankungsstutzen fest vor dem Cockpit montiert
-zweistrahlig; breite, geschwungene Rumpfform
-Lufteinläufe seitlich unter dem Rumpf, 1/3rund |
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Letzte Änderung durch ufo820 (2011-09-05)
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