ZU
AUF
News: 11 Jahre Krisen Kommando Kräfte und kein Ende in Sicht (vom 19.04. um 09:51 Uhr)
Nächster Termin: Derzeit keine Termine eingetragen!
Nächster Geburtstag: Tenacious am 19.05. (Morgen)
Online: 7 Gäste und kein Mitglied von insg. 31 auf der HP.
Start
News
Mitglieder
Bewerben
Fordern
Termine
Forum
Gästebuch
Server
Kontakt
Militär
Abkürzungen
Waffen
Spezialeinheiten
Fahrzeuge
Flugzeuge
Helikopter
Bildergalerie
Downloads
Sonstiges

Login



Heute: 9716
07 Tagen: 34881
30 Tagen: 99234
Gesamt: 4348613
Rekord Tag: 26714
seit 25.07.2003
Copyright by Whiteknight ~ www.krisenkommandokraefte.de

powered by
ClanConcept - Das Clanportal für OnlineGamer
ClanConcept.com/clan/KKK

         



F-111 Aardvark

Techn. Bezeichn.: General Dynamics F-111 Aardvark
Kategorie: Jäger/Jagdbomber
Länder:
Hersteller: Gerneral Dynamics
Erstflug: 21. Dezember 1964

F111 - Draufsicht im Flug

Beschreibung:

Die General Dynamics F-111 Aardvark ist ein taktischer Jagdbomber und Aufklärer. Aardvark, englisch für Erdferkel, war während ihrer Dienstzeit der inoffizielle Spitzname, der bei ihrer Außerdienststellungszeremonie als offizieller Name der US Air Force übernommen wurde.
Die F-111 resultierte aus dem Projekt TFX, einem ambitionierten Projekt aus den frühen 1960er Jahren, das die Anforderungen der US Air Force an einen Jagdbomber mit denen der US Navy an einen Langstrecken-Jäger als Ersatz für die McDonnell Douglas F-4 und die Vought F-8 unter einen Hut bringen sollte. Die vor dem Vietnamkrieg übliche Design-Doktrin konzentrierte sich auf sehr hohe Geschwindigkeit, blanke Leistung und gelenkte Luft-Luft-Raketen.
Der TFX war aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen von Air Force, Navy und der US-Regierung eine Kompromisslösung. Auch für die United States Army und das United States Marine Corps wurde der TFX als Luftnahunterstützungs-Flugzeug erwogen.

Der erste Flug fand im am 21. Dezember 1964 statt, und die Einführung in den aktiven Dienst bei der USAF begann 1967. Die F-111 war das erste serienmäßig produzierte Flugzeug mit Schwenkflügeln.

Technische Details:

Besatzung: 1 Pilot, 1 Waffensystemoffizier
Gewicht: 21537 kg (Leer), 48536 kg (max.)
Geschwindigkeit: 2660 km/h auf 11000 m Höhe
Spannweite: 19,20 m
Länge: 22,40 m
Höhe: 5,22 m
Antrieb: 2 Pratt & Whitney TF30-P-100 Turbofans mit Nachbrennern
Schub: 111,65 kN
G-Belastung:
Kraftstoffvorrat: 19.089 Liter (intern), extern 4 Tanks zu je 2.271 Liter
Reichweite: 4707 km
Startstrecke:
Landestrecke:
Startgeschwindigkeit:
Landegeschwindigkeit:
Steigleistung: 130 m/sek
Max. Flughöhe: 17700 m

Bewaffnung:

Geschütze 1 x M61A1 Vulcan (optional)
Bomben Extern: 14.288 kg (Waffenschacht + Aussenlaststationen)

26 M117 (454 kg) Bomben, davon 2 im Bombenschacht oder an 6 Mehrfachwerfern an den Flügelpylonen
26 Mk.82 (340 kg) Bomben
6 SRAM (2 im Waffenschacht)
50 Mk.82 (340 kg) Bomben 2 im Bombenschacht und an 8 Mehrfachwerfern an den Flügelpylonen

Erkennungsmerkmal:

Aus dem Entwurf mehrerer Anbieter wurde ein Flugzeug mit 20 Tonnen Leergewicht und einem maximalen Startgewicht von fast 50 Tonnen, angetrieben von zwei Pratt & Whitney TF-30 Turbofans der 80-kN-Klasse mit einem Cockpit für zwei nebeneinander sitzende Besatzungsmitglieder. Die Schulterdecker-Flügel waren an zwei großen Drehlagern befestigt, die dem Flugzeug erlaubten, mit einer mäßigen Pfeilung von 16 Grad maximalen Auftrieb und minimale Start- und Landegeschwindigkeiten zu erzielen, mit 35 Grad Pfeilung eine hohe Unterschall-Marschgeschwindigkeit einzuhalten, oder die Flügel bis auf 72,5 Grad zu pfeilen, um ihre hohe Endgeschwindigkeit von Mach 2,4 zu erreichen. Trotz der Bezeichnung F (Fighter - Jagdflugzeug) im Namen war die F-111 tatsächlich ein Bomber.

Die Produktionsversionen der F-111 hatten keine Schleudersitze, das komplette Cockpit wurde als Rettungskapsel herausgeschossen und schwebte unter einem Fallschirm von 21 Meter Durchmesser zur Erde. Da es druckdicht war, hätte die Besatzung darin auch ohne Druckanzüge oder Sauerstoffmasken überleben können.

Versionen:

F-111A
Die ersten Serien-F-111 wurden am 18. Juli 1967 an die 428., 429. und 430. Tactical Fighter Squadrons des 474. Tactical Fighter Wing auf der Cannon Air Force Base in New Mexico ausgeliefert. 1968 zogen die Staffeln auf die Nellis Air Force Base um. Nach einigen Tests wurde im März 1968 eine Abordnung von sechs Flugzeugen nach Südostasien geschickt, um sie unter Kampfbedingungen über Vietnam zu testen. Nach kaum mehr als einem Monat waren drei Flugzeuge verloren gegangen und die Tests wurden gestoppt. Man stellte fest, dass alle drei durch Funktionsstörungen und nicht durch Feindeinwirkung verloren gingen.

F-111B
Die F-111B sollte die Navy-Jäger-Version der F-111 werden. Da General Dynamics keine Erfahrung mit trägergestützten Flugzeugen hatte, tat man sich für diese Variante mit Grumman zusammen. Die F-111B war für den Trägereinsatz stark übergewichtig, untermotorisiert, und es mangelte ihr an Reichweite. Bis Oktober 1967 war die Navy überzeugt, dass das F-111B-Programm nicht zu retten war und empfahl seinen Abbruch, der dann 1968 auch geschah. Die AIM-54 Phoenix-Rakete und das AN/AWG-8-Radar, die für die F-111B und die bereits früher zu den Akten gelegte F6D Missileer entwickelt worden waren, wurden später auf der Grumman F-14 verwendet.

F-111C
Export-Version für Australien

F-111D
Die F-111D war eine verbesserte F-111 mit neuerer Avionik, stärkeren Triebwerken, verbesserter Lufteinlass-Geometrie und einem frühen Glascockpit. Die neuen, komplizierteren Systeme bereiteten am Anfang viele Probleme, daher war die F-111D erst 1974 einsatzbereit. Die Flugzeuge wurden Anfang der 1990er Jahre aus dem aktiven Dienst abgezogen und auf der Davis Monthan Air Force Base eingemottet.

F-111E
Die F-111E war eine vereinfachte F-111, die bestellt wurde, nachdem zunächst kein Ende der Kinderkrankheiten der F-111D abzusehen war. Sie hatte die Triebwerke und Einlässe der F-111D, aber nicht die störanfällige Elektronik. Die F-111E wurde noch vor dem D-Modell ausgeliefert. Es wurden 94 Maschinen gebaut. Einige F-111E waren bis 1993 auf dem RAF-Stützpunkt Upper Heyford in England stationiert und nahmen von dort aus an der Operation Desert Storm teil. Alle F-111E wurden 1993 und 1994 außer Dienst gestellt und eingelagert.

F-111F
Die F-111F war die letzte für das Tactical Air Command produzierte F-111-Variante. Sie erhielt ein verbessertes Triebwerk der Ausbaustufe P-100 und ihre nochmals modernisierte Avionik war erheblich verlässlicher als die der F-111D. Die meisten dieser Flugzeuge waren beim 48. TFW auf dem RAF-Stützpunkt Lakenheath in England stationiert, der Rest gehörte zum 57. Fighter Weapons Wing auf der McClellan Air Force Base. Insgesamt wurden 106 Stück gebaut.
In diesen Flugzeugen war der interne Waffenschacht normalerweise von einem AVQ-26 Pave Tack-System mit FLIR und Laser-Zielbezeichner belegt, mit dem die F-111F lasergelenkte Präzisionswaffen ins Ziel bringen konnte.
Die F-111F nahm an der Operation Eldorado Canyon gegen Libyen 1986 und an der Operation Desert Storm gegen den Irak teil. Sie wurden 1995/96 ausgemustert.




F111-Schwenkflügler

F111-Vorderansicht

F111- Bewaffnung

F111 - Cockpit



Kommentare [1 Kommentar]
[zurück]




Letzte Änderung durch ufo820 (2011-09-05)