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seit 25.07.2003 |
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| F-22 RAPTOR |
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| Techn. Bezeichn.: |
Schwer ortbarer Luftüberlegenheitsjäger |
| Kategorie: |
Stealth-Kampfflugzeuge |
| Länder: |
USA (ab 2005) |
| Hersteller: |
Lockheed Martin, Boing |
| Erstflug: |
7. September 1997 |
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Beschreibung:
Die F-22 ist der Gewinner der ATF-Ausschreibung der USAF für einen modernen Luftüberlegenheitsjäger mit Stealth-Eigenschaften und der "Supercruise"-Fähigkeit. Er wird, falls nicht noch weitere Kürzungen im Budget vorgenommen werden müssen, 2005 bei der amerikanischen Luftwaffe eingeführt werden und dabei die F-15A/C EAGLE in der Luftüberlegenheits- und Abfangjägerrolle ersetzen und eventuell auch die Erstschlagsrolle der F-117 übernehmen.
Ausgerüstet mit 2D-Schubvektordüsen und einer raffiniert ausgeklügelten Stealth-Zelle, wird die F-22 zum Zeitpunkt ihrer Einführung jedem anderen Kampfflug in fast jeder Hinsicht bei weitem überlegen sein. Im Gegensatz zur F-117 verwendete Lockheed hier nicht die Facettenbauweise, sondern sondern eine auf sehr komplexen Rechnungen basierende Methode. Die Zelle ist vorwiegend aus Titan-Legierungen und Verbundwerkstoffen gefertigt. Die Triebwerke sind derart Schubstark, daß sie dem Flugzeug eine Machgeschindigkeit von über Mach 1 ohne Nachbrenner ermöglichen, selbst wenn der Raptor eine volle interne Waffenlast schleppt. Dies erhöht den Überraschungseffekt des Abgriffes und die Überlebensfähigkeit der Maschine. Über die Avionik ist noch nicht allzu viel bekannt, doch sie soll sich sowohl für Luft/Luft- als auch für Luft/Boden-Einsätze eignen, wodurch die F-22 zum echten Mehrzweckkampfflugzeug wird, auch wenn wohl mehr Gewicht auf die Luft/Luft-Fähigkeiten gelegt wird. Das APG-77-Radar soll so kleine Nebenkäulen besitzen, das die Emissionen von feindlichen RWRs kaum aufzuspüren sind. Im Luftkampf kommen der F-22 das "fly-by-wire"-System, die geschickte Konstruktion sowie die Schubvektordüsen zugute. Laut USAF-Quellen soll kein anderer Jäger, also auch nicht Su-35/37, RAFALE oder EF2000, ebenbürtige Leistungsreserven aufweisen.
DIe normale Waffenlast besteht aus zwei AIM-9M/X und bis zu sechs AIM-120C, welche alle intern in Waffenschächten mitgeführt werden, um den RCS auf ein Minimum reduzieren zu können. Als Angriffsflugzeug kann die F-22 aber auch zwei 454 kg JDAM intern mitführen. Die Möglichkeit, durch externe Pylons die Waffenlast oder den Treibstoff auf Kosten des dann vergößerten RCS zu erhöhen, besteht ebenfalls.
Aufgrund der hochgesteckten Ziele mußte das ATF-Programm einige Rückschläge einstecken, wie z.B. den Absturz des einzigen, mit dem PW-Triebwerk ausgerüsteten YF-22. Kostensteigerungen verursachten auch eine Stückzahlreduzierung auf 339 und die Streckung der Entwicklung/Prduktion. Der Doppelsitzer F-22B wurde seinerseits auch ersatzlos gestrichen. |
Technische Details:
| Besatzung: |
1 |
| Gewicht: |
Leer: 14400 kg, Normal Take-Off: 26000 kg, Max. Take-Off: >30000 kg |
| Geschwindigkeit: |
2120 km/h / Mach 2 |
| Spannweite: |
13,56 m |
| Länge: |
18,90 m |
| Höhe: |
5,08 m |
| Antrieb: |
Zwei Turbofans Pratt&Whitney F119-PW-100mit je 155,7 kN Schub mit Nachbrenner und 2D-Schubvektorsteuerung |
| Schub: |
s. Antrieb |
| G-Belastung: |
1,8 Mach ( 6 G ) |
| Kraftstoffvorrat: |
intern: 8.300 kg extern: 7.197 kg ( 4 Abwurftanks) |
| Reichweite: |
1400 km |
| Startstrecke: |
folgt |
| Landestrecke: |
folgt |
| Startgeschwindigkeit: |
folgt |
| Landegeschwindigkeit: |
folgt |
| Steigleistung: |
nicht bekannt |
| Max. Flughöhe: |
19.812 m |
Bewaffnung:
max. Tragfähigkeit: 10500 kg
AIM-9M/X Sidewinder AAMs
AIM-120B/C AMRAAMs
JDAMs (Joint Direct Attack Munitions) intern
JSOW
JASSM |
Erkennungsmerkmal:
-trapesförmiger Flügel mit gekappter hinterer Außenecke
-Mittel/Schulterdecker, V-neutral; eckige LERX-Vorderkanten
-weit nach hinten ragendes, pfeilförmiges Höhenleitwerk, V-neutral
-gekappte hintere Höhenleitwerkecke
-Doppelseitenleitwerk in V-Stellung, trapezförmig und großflächig
-aufgesetztes Cockpit ohne Streben
-rhombusförmige Lufteinläufe unter den LERX
-zweistrahlig; 2D-Vektorschubdüsen mit spitzigen Enden
-Bug mit auffälliger Längskante; spitzes Radom ohne Sonde
-Strukturübergänge mit Keilen; kantiges Erscheinungsbild |
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Letzte Änderung durch ufo820 (2011-09-05)
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