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seit 25.07.2003 |
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| F-117A NIGHTHAWK |
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| Techn. Bezeichn.: |
Schwer ortbares Präzionsangriffsflugzeug |
| Kategorie: |
Stealth-Kampfflugzeuge |
| Länder: |
USA |
| Hersteller: |
Lockheed-Martin, Burbank Division ( |
| Erstflug: |
15.Juni 1981 |
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Beschreibung:
1974 begannen einige US-Firmen ernsthaft mit dem kompletten Stealth-Konzept zu experimentieren, doch schon viel früher wurden einige Aspekte dieser Technik für Flugzeuge wie z.B. den legendären SR-71 verwendet. Das erste richtige Stealth.-Flugzeug, welches einen bedeutenden Schritt in Richtung F-117 und B-2 darstellte, war die Lockheed XST HAVE BLUE, von welcher man lediglich zwei Stück zur Erprobung baute; beide stürzten dabei ab und deckten einen Teil des geheimen Projektes auf, ermutigten aber Lockheed und die USAF, ein voll kampftaugliches Stealth-Flugzeug zu bauen.
Die F-117A ist das erste einsetzbare Stealth-Kampfflugzeug. Die USAF führte sie in aller Heimlichkeit schon 1983 ein und mußte deren Existenz nach diversen Täuschungsmanövern erst im November 1988 zugeben.
Die NIGHTHAWK ist konstruktionstechnisch kompromißlos auf auf Unentdeckbarkeit in Bezug auf Radar- und IR-Systeme ausgelegt und besitzt deshalb flugleistungsmäßig keine hervorragenden Daten. Um den RCS (Radar Cross-section; Radarrückstrahlfläche) zu reduzieren, verwendeten die Lockheed-Konstrukteure einerseits radarabsorbierendes Material (RAM), andererseits bauten sie aber die gesamte Zelle in einer facettenartigen Struktur, welche 90 Grad-Winkel und runde Flächen meidet, ebenso wie die direkte Sicht von vorne und hinten auf die beiden Triebwerke. Selbst das Cockpit bekam eine möglichst Radarwellen-reflexionsfreie Form mit Goldüberzug auf der Verglasung und RAM-Keilen an der Einfassung. Die Triebwerksdüsen sind so angelegt, daß sie die heißen Abgase biberschwanzartig verteilen, wodurch deren Oberfläche möglichst groß und somit das Abkühlen beschleunigt wird. Dadurch erschwert man die Erfassung mit einem IR-Sensor, wie ihn beispielsweise die SU-27 besitzen, der aber auch bei einigen Flab-Systemen vorhanden ist.
Zur Zielsuche verwendet die F-117 nicht Radar, sondern zwei passive Sensoren, einen FLIR und einen DLIR. Die Ziele werden mit einem Laser-Designator markiert und mit Laser-gelenkten Bomben (LGBs) bekämpft. Als Navigationshilfen dient neben dem INS auch ein GPS-Empfänger.
Eingesetzt wird die F-117A bei Angriffen auf stark verteidigte, lebenswichtige Präzisionsziele, die sich weit im Hinterland des Feindes befinden können; aber auch als Pfadfinder bzw Flugzeug zur Bekämpfung von modernen und weitreichenden SAM-Stellungen, Aircraft-Sheltern usw. verwendet die USAF ihre Flugzeuge dieses Typs.
Wie gefährlich Stealth-Maschinen in einem Krieg sind, wurde im Golfkrieg 1991 durchschlagend bewiesen, als die NIGHTHAWKS ausgesuchte Ziele in Bagdad bombadierten, ohne überhaupt entdeckt zu werden. Die irakische Fluganwehr schoß erst nach den Bombeneinschlägen, und das erst noch ziellos.
Bis heute verloren die Amerikaner nicht eine einzige F-117A bei Kampfeinsätzen. |
Technische Details:
| Besatzung: |
1 |
| Gewicht: |
Leer: 13610 kg, Normal Take-Off: nicht bekannt, Max. Take-Off: 23815 kg |
| Geschwindigkeit: |
1125 km/h / Mach 0.92 |
| Spannweite: |
13,20 m |
| Länge: |
20,08 m |
| Höhe: |
3,78 m |
| Antrieb: |
zwei Turbofans General Electric F404-GE-F1D2 mit je 48kN Schub ohne Nachbrenner |
| Schub: |
s. Antrieb |
| G-Belastung: |
folgt |
| Kraftstoffvorrat: |
10.644 l (8.546 kg) |
| Reichweite: |
1110 km |
| Startstrecke: |
folgt |
| Landestrecke: |
folgt |
| Startgeschwindigkeit: |
folgt |
| Landegeschwindigkeit: |
folgt |
| Steigleistung: |
nicht bekannt |
| Max. Flughöhe: |
nicht bekannt |
Bewaffnung:
max. Tragfähigkeit: 2270 kg
zwei 907 kg LGBs Paveway II/III in zwei internen Waffenschächten; zukünftig 907 kg JDAMs
CBUs (inkl. SUU-30 mit Graphite-Fibre-Bomblets BLU-114)
AGM-158 JASSM
JSOW ? |
Erkennungsmerkmal:
-spitzwinkliges Dreieck Flügelende-Bug-Flügelende
-Tiefdecker, V-neutral; kein Höhenleitwerk
-kleines V-förmiges Doppelseitenleitwerk, scharfkantig
-Seitenleitwerk stark nach hinten ragend
-facettenartige Struktur des ganzen Flugzeuges; flache Rumpfunterseite
-Lufteinläufe in Rhomboid-Form, über dem Flügel angeordnet, mit Gitternetz
-schlitzartige Jetpipes am Rumpfheck, schräg angeordnet
-eckiges, integriertes Cockpit mit spitzwinkligen Frontcanopysegmenten
-vier kurze Sonden am dreieckigen Bug
-M-förmige Hecksihouette
-Verhältnis Spannweite/Länge 0,7
-eckiges, sehr charackteristisches Erscheinungsbild |
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Letzte Änderung durch ufo820 (2011-09-05)
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