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seit 25.07.2003 |
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| FN FAL |
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| Kategorie: |
Sturmgewehre |
| Hersteller: |
FN (Fabrique Nationale) |
| Einsatz: |
u.a. Bundeswehr |
| Einführung: |
1950 |
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Beschreibung:
Der belgische Waffenhersteller FN (Fabrique Nationale) produzierte Anno 1950 das bekannte FAL Sturmgewehr (Fusil Automatique Léger [Übersetzt: Leichtes automatisches Gewehr]).
Basierend auf dem Jahr zuvor gebautem Selbstladegewehr FN-SAFN49.
Es verschießt das Kaliber 7,62x51mm NATO aus einem Stangenmagazin, ist ein Gasdrucklader
und wurde weltweit auch als “Kalaschnikow des Westens“ bezeichnet. Das FN FAL war das am weitesten verbreitete Sturmgewehr nach der Kalaschnikow-Reihe und war in fast über 85 Nationen offiziell im Einsatz. Auffälligstes Merkmal sind die drei Kühllöcher im Handschutz.
G1 (Nummer 1)
Dienst und Dienstzeit: Deutsche Bundeswehr (1956 - 1959)
Selbst die Deutsche Bundeswehr besaß in den Jahren 1956 bis 1959 das FAL, wurde dort jedoch als G1 bezeichnet. Als dann 1959 das G3 eingeführt wurde, musste das G1 weichen. Das G1 unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht zum Standard FAL. Der Handschutz ist in diesem Fall komplett aus schwarzem Metall gefertigt und hat zwei kleine Kühllöcher im vorderem Bereich. Die Schulterstütze und das Griffstück sind komplett aus Holz. Das Gewehr besitzt einen lang gezogenen fünf Schlitz Mündungsfeuerdämpfer und ein klappbares Zweibein.
Noch bis heute ist es bei der Bundespolizei im Einsatz.
STG-58 (Nummer 2)
Dienst und Dienstzeit: Österreichisches Bundesherr (1956 - 1978)
Das Sturmgewehr 58 (Stg58) des österreichischen Bundesheers wird heutzutage nur noch bei der Garde zum Exerzierdienst verwendet. Die Form des Handschutzes ist wie bei dem G1, nur in gräulicher Färbung. Um an Gewicht zu sparen wurde später der Holzkolben durch schwarzen Kunststoff ersetzt, da das Gewehr mit vollem Magazin schon um die 5kg wiegt.
Der Mündungsfeuerdämpfer ist diesmal zylindrisch und rillenförmig ohne seitliche Schlitze. Er ist vorteilhafter durch die verschärften Kanten an der Mündungsöffnung, die dazu dienst, Stacheldraht mit einer drehenden Bewegung „abzukneifen“.
Mit diesem Mündungsfeuerdämpfer lassen sich auch Gewehrgranaten des Typs GGR/DM18 „verschießen“. Bei den anderen Mündungsfeuerdämpfern ist ein Aufsatz oder Adapter von Nöten, um die Gewehrgranaten überhaupt aufstecken zu können.
1978 wurde dann das bessere Stg77 (Steyr AUG) eingeführt und das FN FAL wurde ausgemustert.
Imbel (Nummer 3)
Dienst und Dienstzeit: Brasilianische Heer [Exército Brasileiro] (1985 - heute)
Die Produktion des MD-2 begann erst, als eine brasilianische Spezialeinheit (Die so genannte „Tropa de Elite“) eine öffentliche Ausschreibung ausschrieb.
Die brasilianische Waffenschmiede IMBEL (Industria de Materiel Belico do Brasil) produzierte 1982 den Prototypen MD1. Und das mit vollem Erfolg!
Nach einem Jahr entschloss man sich dann endlich für den “FAL-Klon“ und produzierte das IMBEL MD-2 in Serie. Im Gegensatz zum originalen FAL hat das MD2 das kleinere M4 Kaliber 5,56x45mm (.223 Rem) und beide Modelle sind kompatibel mit dem M16 Magazin.
Die brasilianische Regierung schloss nie einen Krieg mit den USA aus. Deswegen gab Sie IMBEL den Auftrag das von den Amerikanern benutzte M4 Kaliber zu übernehmen, damit Sie im falle eines Falles nicht auf eigenen Munitionsnachschub angewiesen sind und gegebenenfalls auf die Reserven des "Gegners" zurückgreifen können. Eine klappbare Skelettschulterstütze (Para-Version) besitzt nur das MD-2, das MD-3 eine feste.
L1A1 SLR (Self loading rifle) (Nummer 4)
Dienst und Dienstzeit: British Army [Britisches Herr] (1954 - 1985)
1954 baute „Royal Small Arms Factory“ das L1A1 für die britischen Streitkräfte.
Das L1A1 wurde nur in Semiautomatik produziert, da sich bekannter weise das Gewehr im Dauerschuss kaum halten lies. Ausserdem wurden die Kühlöffnungen am Handschutz auf Zwei reduziert.
Das Material des Handschutzes ist eine Mischung aus ABS Kunststoff und Fiberglas, damit das Gewehr Robust bleibt wie das originale FAL. Die Kimme ist klappbar, da es sonst bei einer Montierung des „4xZoom SUIT [Sight Unit, Infantry, Trilux] Riflescope“ zu Komplikationen kommen könnte.
Ab 1985 wurde dann das L85A1 eingeführt.
C2 (Nummer 5)
Dienst und Dienstzeit: Kanadische Streitkräfte [Canadian Forces] (1955 - 1984)
Das C2 aus Kanada ist schon lange ausgemustert und heutzutage sehr selten. Es hat keinen Handschutz und meistens nur ein 30er Magazin. Durch das große Zweibein hat das Sturmgewehr eher das Aussehen eines Maschinengewehrs. 1984 wurde das Diemaco C7A1 / C7A2 (C8 Carbine) eingeführt. Die Zeit des C2 FALs ist abgelaufen.
SA-58OSW (Nummer 6)
Dienst und Dienstzeit: u.a. Spezialeinheiten (n/a)
Heutzutage gibt es vermehrt US Anbieter (u.a. DS Arms) die das FN FAL Sturmgewehr in allen möglichen Variationen anbieten, da sich die Interessengemeinschaft der Waffe stetig ausbreitet. Das allerneuste FAL Modell ist das SA-58OSW.
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Technische Details
| Kaliber: |
7.62 x 51mm NATO |
| Gewicht: |
4.50 kg mit leerem Magazin, 5.20 kg mit vollem Magazin |
| Feuerrate: |
650 - 700 Schuss/min |
| Effektive Reichweite: |
300 m (mit SUIT Trilux-Scope ca 600m) |
| Magazingröße: |
5 / 10 / 20 / 30 Patronen im Stangenmagazin |
| Kosten: |
$ 1500 – 5000 |
| Mündungsgeschwindigkeit: |
840 m/s |
| Feuermodi: |
Einzelfeuer / Dauerfeuer |
| Modifikationen: |
Klappbares Zweibein, u.v.a. |
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Letzte Änderung durch Daemion (2009-01-31)
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