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seit 25.07.2003 |
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| HK21E / HK11E |
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| Kategorie: |
Maschinengewehre |
| Hersteller: |
Heckler und Koch |
| Einsatz: |
Deutschland, Asien, Afrika und Lateinamerika |
| Einführung: |
1961 als HK 21, 1982 als HK21E |
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Beschreibung:
Auf der Grundlage des erprobten Sturmgewehres G3 wurde HK21e als universell einsetzbares Maschinengewehr von der Firma Heckler&Koch ausgearbeitet. Dieses kann als normales Maschinengewehr (auf Zweibein) oder auch als festmontiert auf Lafetten oder auf Fahrzeugen eingesetzt werden.
Das Maschinengewehr HK21e verschießt Munition des Kalibers 7,62x51 mm (NATO) und besitzt wie alle von Heckler&Koch gebauten Waffen rollenverzögertes Verschlusssystem. Der besondere Vorteil dieses Maschinengewehres ist das schnellwechselbare Rohr, dessen Lebensdauer 20.000 Schuss beträgt. Bei Dauerfeuer muss das Rohr schon nach ca. 1000 Schuss gewechselt werden, da durch die Dauerbelastung eine Überhitzung entsteht und die Anfangsgenauigkeit sowie die Durchschlagskraft des Gewehres nicht mehr gegeben ist. Das HK21e besitzt drei verschiedene Feuermodifikationen: Einzelfeuer, Dreischussautomatik und Dauerfeuer die mit dem Wahlhebel auf der linken Seite ausgewählt werden können. Mit dem Einzelfeuer können gezielt Schüsse abgegeben werden. Durch das Anbringen eines adaptierbaren Zielfernrohres kann der Zielvorgang für den Schützen erleichtert werden. Die Dreischussautomatik erlaubt kurze und genaue Feuerstöße. Somit wird eine zu hohe Staub und Rauchentwicklung vermeiden, die den Schützen beim Zielen behindern könnte. Da HK21e eigentlich zu leicht für ein Maschinengewehr ist, ist der gezielte Einsatz von Dauerfeuer vom Zweibein in der Realität kaum möglich. Normalerweise werden kurze (5-10 Schuss) Feuerstösse abgegeben, sie verlängern die Lebensdauer des Rohrs und können einigermaßen gezielt abgegeben werden. Festmontiert auf einer drehbaren Lafette kann das Maschinengewehr auch gegen fliegende Ziele eingesetzt werden. Ein weiterer Vorteil von HK21e ist seine Flexibilität. Durch Wechsel von Rohr, Zuführungs- und Verschlussmechanismus kann das Maschinengewehr die russische 7,62x39 mm oder sogar auch die 5,56x45 mm NATO Munition verwenden. Durch weitere Änderungen kann die Munition statt eines Gurtes durch HK-7,62 mm Standardmagazin (z.B: G3) zugeführt werden.
HK21e (e steht für Export) unterscheidet sich von den Vorgänger HK21 mit einen geringeren Rückstoss, bisschen längeren Lauf und der zusätzlichen Dreischussautomatik.
Bei der Version HK21A1 wurde die Fähigkeit der Munitionszufuhr durch Magazine ganz weggelassen. Dafür wurde das Zuführungssystem für Gurte aufklappbar gemacht, so dass die Gurte einfach eingelegt werden können und nicht mehr durchgezogen werden müssen.
Zur Zeit verkauft Heckler&Koch zwei Modelle dieses Maschinengewehres: HK21e und HK23e. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Mg´s ist das Kaliber, das sie benutzen (21e - 7,62 x 51mm NATO; 23e - 5,56 x 45 mm NATO). Ein weiterer, geringer Unterschied, ist das ausklappbare Visier: bei 21e bis 1200m; bei 23e bis 1000m.
Obwohl HK21e ein sehr gutes Maschinengewehr ist, wird es in Deutschland kaum benutzt. Das meiste wird exportiert für die Armeen in Asien, Afrika und Lateinamerika. |
Technische Details
| Kaliber: |
7.62 x 51mm NATO |
| Gewicht: |
11,55 kg (21E mit 100 Schuss) / 8,9 kg (11E mit 20 Schuss Magazin) |
| Feuerrate: |
900 Schuss/min (Magazin) / 700 Schuss/min (Gurt) |
| Effektive Reichweite: |
1200m |
| Magazingröße: |
20 Schuss (G3 Magazin), 100 Schuss (Gurt-Box) |
| Kosten: |
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| Mündungsgeschwindigkeit: |
840 m/s (21E) / 800 m/s (11E) |
| Feuermodi: |
Sicher/Einzelfeur/3er-Salve/Vollautomatisch |
| Modifikationen: |
div. Optiken, Kaliberwechsel, Magazine, Einsatz auf Lafetten |
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Letzte Änderung durch Whiteknight (2006-02-07)
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