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seit 25.07.2003 |
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| ZUZ |
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| Land: |
Deutschland |
| Einheit: |
Zentrale Unterstützungseinheit Zoll, Zollkriminalamt |
| Gründung: |
1995 |
| Zugehörigkeit: |
Zollkriminalamt |
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Geschichte:
| Aufgrund der ansteigenden Kriminalität im Tabak- und Rauschgifthandel der 90er Jahre, war der Zoll gezwungen eine eigene Spezialeinheit als Gegenmaßnahme zugründen. Dies erfolgt für die ZUZ Anfang 1995. Bis zu ihrer kompletten Indienststellung im Januar 1998, wurde die ZUZ von Sondereinheiten der Polizei unterstüzt, wobei diese aufgrund ihrer eigen Aufträge nicht mehr voll oder auch zum Teil garnicht mehr unterstützen konnten. |
Aufgabenbereich:
Die Zentrale Unterstützungsgruppe Zoll (ZUZ) ist die Spezialeinheit des Zollkriminalamts Köln und untersteht dem Bundesfinanzminister.
Sie wird eingesetzt zur Durchführung und Sicherung von besonders gefährlichen Einsätzen der Zollfahndung, wo der Einsatz regulärer Beamter für diese zu gefährlich wäre.
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Auswahlverfahren:
Das Auswahlverfahren von ZUZ-Bewerbern orientiert sich an Erfahrungen der GSG 9 und den SEKs der Polizei.
Zunächst muß der Berwerber seine körperliche Fitness nachweisen. Dann folgt ein ärztlicher und ein psychologischer Eignungstest, bevor eine Auswahlkommission die endgültige Entscheidung für oder gegen die Einstellung des Bewerbers trifft.
Die Bewerber/-innen
dürfen nicht älter als 35 Jahre sein,
müssen sich zu einer Wohnsitznahme im Raum Köln verpflichten,
müssen über die Bereitschaft zu häufigen mehrtägigen Dienstreisen im ganzen Bundesgebiet sowie im Ausland und zu Mehrarbeit verfügen und
müssen das deutsche Sportabzeichen nachweisen (nicht älter als ein Jahr). |
Training / Ausbildung:
Die ZUZ-Anwärter müssen sehr flexibel sein.
Die Basisausbildung erfolgt im Bildungszentrum der Bundesfinanzverwaltung in Sigmaringen. Anschließend geht es zum Zollkriminalamt in Köln zur Fortbildung für den Zollfahndungsbereich. In Selm-Bork findet danach das Spezialtraining bei der Fortbildungsstelle der Spezialeinheiten der Polizei-NRW statt.
Eine "Spezialverwendung" bei verschiedenen Sondereinheiten des Bundes und der Länder schließt die Ausbildung ab.
In dieser eineinhalbjährigen Fortbildung trainieren die Beamten von der ZUZ nicht nur den Ernstfall zu Lande, auf dem Wasser und in der Luft, sondern erwerben auch Kenntnisse auf rechtlichem und psychologischem, auf soziologischem, taktischem sowie technischem Gebiet.
Wo von Fitness, Reaktionsschnelligkeit und guten Nerven Leben abhängen, muß die Einsatzfähigkeit nicht nur gehalten, sondern kontinuierlich gesteigert werden. Zum ständigen Übungsrepertoire der ZUZ gehören daher neben dem Fahr- und Sicherheitstraining auch das Üben an neuen technischen Geräten, das Schieß-Training sowie der Ausbau der Fertigkeiten beim Sport und in der Selbstverteidigung. Unter den Ausbildern und Trainern finden sich Sprengtechniker und Sportlehrer ebenso wie Selbstverteidigungsexperten, Schießausbilder und qualifizierte Ersthelfer.
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Ausrüstung:
Ausgerüstet wir die ZUZ mit hochmoderner Spezialausrüstung, wie Peil- und Ortungsgeräte und Satellitentechnik. Ebenso zur ZUZ-Ausstattung gehören kugelsichere Westen, Helme, Schutzschilde, unterschiedliche Waffen und Spezialfahrzeuge.
Nur mit modernster Technik lassen sich auch "Verdeckte Ermittler" oder "Scheinkäufer" sichern. Finanziell unterstützt wird die ZUZ auch von der EU-Kommission, da europaweite Observationen durch zentrale Organisationseinheiten gefördert werden. |
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Letzte Änderung durch Whiteknight (2006-02-07)
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