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Airwolf

Techn. Bezeichn.: basierend auf Bell 222
Kategorie: Mehrzweckhelikopter
Länder: USA
Hersteller: Bell Helicopter, Textron, USA (Airwolf-Erfinder :Dr. Charles Henry Moffet )
Erstflug: (Airwolf: Erstausstrahlung: 22.4.1986 SAT1)

Airwolf

Beschreibung:

Versionen:
Bell 222 B mit einem größeren Hauptrotor und LTS-101-750C1 Turbinen mit je 684 PS
Bell 222 UT eine Version mit Kufen.
Bell 230 Die neueste leicht veränderte Version. Startete am 12. 8 1991 zum Erstflug. Er hat stärkere Turbinen und eine verbesserte Avionik.

AIRWOLF
Airwolf ist der schnellste und tödlichste Helikopter, der jemals erschaffen wurde. Er verfügt über die Möglichkeit, eine Geschwindigkeit von 1 Mach zu erreichen. Er ist geheim, verstohlen und absolut tödlich...
Er wurde von Doktor Moffet aufgrund eines genauen Entwurfes der "Firma" entworfen. Im Laufe der Entwicklungsjahre veränderte die "Firma" den Verantwortungsbereich des Airwolfprojektes von den rein taktisch militärischen Zielen in die Richtung verdeckter Geheimoperationen.
Geschwindigkeit wurde wichtiger als Feuerkraft und List wichtiger als Geschwindigkeit. Airwolf´s Mission wurde zu einem Kompromiss, und Kompromisse sorgen immer für Schwächen.
Obwohl er aufgrund seiner überragenden Geschwindigkeit allen anderen Helikoptern gegenüber unberührbar erscheint, verbieten seine durstigen Maschinen jedoch einen dauerhaften Überschallflug. Während es anderen Helikoptern dadurch bei hohen Geschwindigkeiten also nicht möglich ist, Airwolf auszumanövrieren; ist es doch möglich, bei gleichem Tempo mit ihm gleichzuziehen.
Des Weiteren ist es Airwolf nicht möglich, bei Höchstgeschwindigkeit einen Überschalljet trotz der hohen Manövrierfähigkeit hinter sich zu lassen.
Konzipiert für versteckte Geheimoperationen ist Airwolf mit erstaunlichen Fähigkeiten für seine Aufgaben ausgestattet worden. Er ist in der Lage, bei Nacht mit unglaublicher Präzision zu navigieren und allen nur denkbaren Witterungsbedingungen durch seine hochgezüchteten Navigationssysteme zu begegnen.
Dadurch kann er jegliches Flugzeug, Schiff oder Bodenziel erfassen. Abwehrraketen kann er mit diesen Mitteln erfolgreich aus dem Wege gehen oder bei einer Erfassung Streukörper oder Thermokugeln auswerfen, um das gegnerische Angriffsradar bzw. den Wärmesensor angreifender Flugkörper zu täuschen. Des Weiteren ist die gesamte Maschine gepanzert, so daß Ihr kleine Raketen, sowie Kugeln bis zur Größe einer Kleinkaliberkanone nichts anhaben können.
Während Airwolf´s Verteidigungen schon beeindruckend sind, schwinden sie jedoch gegen die offene Macht, die dieser Helikopter im Offensivbereich an den Tag legt. Maschinengewehre und Kanonen, die aus den Flügelstummeln feuern, werden von einer Mischung aus Raketen unterstützt, die es ermöglichen, angefangen von einer einzelnen Person bis hin zu einer Armada auf Kriegsschiffen alles aus dem Weg zu räumen, was sich dem Helikopter in den Weg stellt. Als letztes Mittel wäre es Airwolf sogar möglich, bei Bedarf Nuklearsprengköpfe abzuschießen.
Airwolf ist aber nicht unzerstörbar. Ein Zusammenstoß, ein großer Kanonen- oder Raketentreffer oder eine Kugel in den Lauf der Luft-Betankungs-Anlage könnte den Helikopter vom Himmel holen. Und zusammen mit der begrenzten Anzahl seiner Offensiv-Systeme kann er nur wirksam sein, wenn der Pilot das nötige Geschick und Fachwissen nicht vermissen lässt. Um seine Fähigkeiten noch zu unterstreichen, verfügt er über ein umfangreiches Gedächtnis. Jedes mal, wenn Airwolf in den Kampf-Modus geht, wird dieses Gedächtnis aktiviert. Es zeichnet alle gewonnenen Daten auf, wodurch es möglich ist, jedes Luftgefecht im nachhinein im Rechner verfügbar zu machen und auszuwerten. Der Computer enthält außerdem die vollständigen Unterlagen seines Entwurfes.
Airwolf ist ein Langstrecken Überschall Mehrzweckhelikopter. Bei einer Besatzung von 3 Personen erreicht er Entfernungen bis zu 950 Meilen; bei 2 Personen kann sie sogar bis 1450 Meilen betragen. Er ist ein aerodynamischer Körper, welcher mit einem Rotor-System, welches mit Zwillingsturbinen angetrieben wird. Durch diese Techniken ist man dazu imstande, ihn bis auf eine Geschwindigkeit von 300 Knoten zu beschleunigen.
Um seine Geschwindigkeit erheblich zu steigern, ist es möglich, seinen Rotoren vom Antrieb zu lösen und den Helikopter mittels zweier Turbo-Booster zu beschleunigen (45000 Pfund). Nach 9,6 Sekunden kann Airwolf dann die magische Grenze von Mach 1 überschreiten. Sein Aktionsspielraum liegt dabei zwischen dem Meeresspiegel und 65000 Fuß über Null. Um seine Geschwindigkeit schnell zu reduzieren, verfügt er über ein entgegengerichtetes Korrekturtriebwerk.
Airwolfs Basiskonstruktion besteht aus verschiedenen Epoxid Mischungen, welche durch Boron- und Graphit-Fasern verstärkt wurden. Die Mannschaftszelle wurde zudem mit einer wabenförmigen, aus Blei bestehenden Wandvertafelung geschützt. Die Fenster bestehen aus Panzerglas und haben dadurch eine enorme Widerstandskraft. Andere bedeutende Bestandteile dieser Maschine wurden durch Aluminiumguss-Stücke angefertigt, welche sich bei bei der Herstellung durch eine sehr schnelle Erstarrung auszeichneten und damit zusätzlich das Gewicht des Helikopters niedrig halten. Dies alles ist überzogen von einer dünnen Schicht mit energieabsorbierenden und kugelsicheren Schilden.




Technische Details:

Besatzung: 2 Pilot/Copilot (+1)
Hauptrotordurchmesser: 12,80 m
Länge: 12,97 m (Höhe 3,45 m)
Triebwerke: 2 LTS 101-750 C1 (je 750 PS)
Max Startgewicht: 3810 kg (Leergewicht 2245 kg)
Höchstgeschwindigkeit: 270 km/h (Airwolf Mach 1)
Reisegeschwindigkeit: 252 km/h
Max Steigrate: 510 m/min
Kraftstoffvorrat: 700 l ausreichend für 780 km mit Reserve
Dienstgipfelhoehe: 6000 m

Waffensysteme:

Defensive Waffensysteme

- Leuchtkugeln (Sonnenköder), die durch Hitzeabstrahlung Raketen mit Wärmesensoren ablenken sollen.

- Metallsplitter, die abgeworfen werden, um radargeleiteten Raketen zu stören.
Beide Systeme befinden sich in der Nähe der Bordelektronik zusammen im hinteren Teil der Maschine.

- Spezielle Klappen, fungierend als Infrarotstörgerät verringern das Erfassungsrisiko durch mindern der ausströmenden Emissionen.

- Infrarot Störsender, welches sich sofort aktiviert, wenn der Helikopter von Infrarot Detektoren erfasst wird -ohne das dabei eine Rakete herannaht- um so eine Verfolgung zu vermeiden.Dieses System produziert Rundumstrahlen infraroter Energie.

- Das Radar Störsystem (A.S.P.J. - Advanced Slef Protection Jammer) produziert verschiedene Signale als Köder, um so das gegnerische Radar zu stören und eine genaue Erfassung zu verhindern.

- Geschwindigkeitssensoren (Doppler Velocity Sensors) ermöglichen es der Besatzung, frühzeitig auf feindliche Raketen aufmerksam zu werden und diese auf einem Monitor abzubilden.

- I.F.F., Identify - Friend/Foe (Freund-Feind Erkennung) verarbeitet den von jedem Flugzeug übermittelten ID-Code, identifiziert den Flugkörper und stellt die grafische Signatur auf den Radarbildschirm dar

Offensive Waffensysteme
Kanonenbewaffnung:

Vier 30 mm Bordkanonen (2 pro Flügel). Feuerrate ist variabel konfigurierbar.
Als Hauptgeschütz besitzt der Airwolf pro Fügel eine 40 mm Bordkanone, die wiederum in der Feuerrrate variable konfigurierbar ist.Die von den Geschützen verschossenen Munitionshülsen werde in einem speziellen Auffangbehälter gesammelt.

Raketen ADF Pod-launched (Gondel):
6 Kurzstrecken Luft-Boden Raketen vom Typ AGM-64 Hellfire
12 Kurzstrecken Luft-Luft Raketen vom Typ Redeye
6 panzerbrechende Langstrecken Luft-Boden Raketen vom Typ Cooperhead

Die Raketen werden in einer Ladebucht transportiert, welche sich im hinteren Bereich von Airwolf befinden. Sie lagern dort in einem Gravitationsfutter innerhalb der Abschussvorrichtung. Das ADF Raketenabschusssystem befindet sich im Mittelpunkt des Helikopters unter dem Rumpf.
Anmerkung: Das Abschusssystem ist drehbar und kann bis zu einem Winkel von 180° Grad verändert werden. So ist es möglich, auch neben einem Ziel zu fliegen und es dabei seitlich zu beschießen. Bei der Beladung mit neuen Raketen muss die Vorrichtung jedoch wieder in die Ursprungstellung gebracht werden. Zu beachten ist, das dieses System nur bist zu einer Geschwindigkeit von 300 Knoten eingesetzt werden kann.

Raketen - Seiten-Abschuss:
4 Langstrecken Luft-Luft Raketen vom Typ Falcon, gelagert zu jeweils zwei Exemplaren an den Seiten des ADF Raketenabschusssystems, welches sich im Mittelpunkt des Helikopters unter dem Rumpf befindet

Erkennungsmerkmal:

Airwolf wurde ursprünglich entworfen, um wie ein außergewöhnlicher Vollzugs-Hubschrauber auszusehen - zu nichts mehr. Dies hätte es ermöglicht, die Maschine auf einem normalen Flughafen zu landen, ohne dass es einer normalen Flughafenbesatzung möglich gewesen wäre, die wahren Fähigkeiten dieses Hubschraubers zu erkennen und zu begreifen. Er ist halt, wie es bei seinem Abzeichen hindeutet, ein Wolf im Schafspelz.

sonstige technische Systeme und Merkmale:

- Im Mittelpunkt jedes Landungsrades befindet sich ein kleiner elektrischer Motor mit einem hohen Drehmoment. Dadurch ist es möglich, die Maschine am Boden anzutreiben und so Standortkorrekturen vorzunehmen.

- Der mächtige Hauptrotor von Airwolf erzeugt einen sehr gefährlichen Abtrieb, der für andere Flugzeuge zu gefährlichen Situationen führen kann. Es ist zudem möglich, durch diese starken Kräfte, bei niedrigen Höhen Bodenfahrzeuge wie Autos einfach umzustürzen.

- Die physiologischen und neurologischen Daten der Besatzungsmitglieder werden ständig automatisch über den Schutzhelm (neurologisch) und eine kleine Apparatur an der linken Seite des Anzuges (physisch) überwacht.

- O.B.O.G.S - On Board Oxygen Generation System (Sauerstoffversorgung)
Dieses System ermöglicht eine genaue Atemluftkontrolle im Innenraum von Airwolf. Die Atemluft gelangt über das Motormanagement in den Innenbereich des Helikopters, wo sie durch die Wärme gereinigt wird. Anschließend wird sie durch Filterstufen gereinigt und abgekühlt, um sie atembar zu machen. Die Kabine (wenn sie sich vollständig unter Druck befindet) kann durch dieses System augenblicklich von gefährlicher Kontamination der Atmosphäre befreit werden. Sollten diese Aggregate einmal versagen und dadurch ein Kabinendruckabfall eintreten, wird die Sauerstoffversorgung automatisch durch die Schutzanzüge der Besatzung übernommen.

- D.E.E.C, Digital Engine Electronic Control (Elektronische Motorkontrolle)
Dieses System sorgt für die ständige Feineinstellung des Motors, um die Effizienz auf ein Optimum zu steigern. Das System korrespondiert mit dem Piloten durch einen speziellen Rahmen im Schutzhelm, der sich im Bereich der Kehle befindet.

- Fly-by-Light Technik
Anstatt normaler Kabel wurden beim Airwolf Lichtwellenleiter eingesetzt, um eine reibungslose Kommunikation zwischen dem Zentralcomputer und den Flugkontrollen zu gewährleisten.

- Hinteres Abteil
Dieses Bereich befindet sich hinter Santinis Bereich und beeinhaltet normalerweise unterstützende Ausstattung für die Raketenwerfer. Wenn dieses Rack entfernt wird, kann zusätzlicher Raum für Personal, Fracht, Treibstoff oder Waffen geschaffen werden. Desweiteren ist in diesem Bereich die Montage Seilwinde ermöglicht worden, um so Menschen oder ähnliches aus Gefahrensituationen zu befreien. Der Eintritt zu Airwolf in diesen hinteren Bereich durch die hinteren Türen ist nur mit Zustimmung der sich im Innenraum befindlichen Besatzung möglich.

- Kommandoeingaben beim Flug
In einem Notfall ist es möglich, die Flugkommandoeingaben vom Cockpit in den hinteren Bereich zum elektronischen Datenkommandozentrum zu verlegen. Mit anderen Worten; Airwolf kann durch Santini im hinteren Abteil geflogen werden.

Elektronische Überwachungssysteme

- Der thermografische Sensor erfasst und unterscheidet verschiedene Hitzestufen von Zielen. Er hat dabei einen Erfassungsvermögen von Infrarot bis Ultraviolett.

- Der Matrix Scanner erfasst das Ziel und seine verschiedenen Stufen des atomaren und molekularen Aufbaus. Wenn der Computer die Struktur des Körpers analysiert hat, kann er ein Abbild davon produzieren, welches aus jedem Winkel heraus betrachtet werden kann.

- Ein Audio Sensor zur Erfassung von Audio Signalen. Er kann im Nah-, sowie Fernmodus eingesetzt werden. Optional besteht die Möglichkeit, ihn auf ein festes Ziel einzurichten, oder einen "Verfolgungsmodus" zu aktivieren.

- Ein Video Sensor als Tag- und Nachtempfindliches System. Es besteht eine Vergrößerungsmöglichkeit, die jedoch durch einen limitierten Winkel und Erfassungsbereich begrenzt ist. Der Sensor besitzt die Möglichkeit, ihn auf ein festes Ziel einzurichten, oder einen "Verfolgungsmodus" zu aktivieren.

- Das mediale Überwachungssystem überwacht alle Medien, das Radio, das Fernsehen sowie den CB-Funkbereich. Das System bietet die Möglichkeit, es auf ein festes Ziel einzurichten, oder einen "Verfolgungsmodus" zu aktivieren.

- Ein Aufzeichnungssystem. Praktisch jede Funktion und jedes System kann aufgezeichnet werden unter Zuhilfenahme eine CD-Systems. Airwolf verwendet hierbei ein 5 Inch Compact Disc-Format. Während auf Playback das System abgesucht werden wird, können mehrere Niveaus von Informationen gleichzeitig durch das Springen zwischen verschiedenen Spuren der Disk, präsentiert werden. Ein Ausdruck der Informationen kann mittels eines Druckers im Airwolf auf Transparenz- oder normalen Papier erfolgen.





Airwolf Seitenansicht

Airwolf Vorderansicht

Airwolf Cockpitansicht

Airwolf im Flug von vorne



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Letzte Änderung durch Whiteknight (2006-02-07)