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Super Puma

Techn. Bezeichn.: Eurocopter AS 332
Kategorie: Transporthelikopter
Länder:
Hersteller: Aerospitale / Frankreich
Erstflug: 13.09.1978

Super Puma der Swiss Air Force im Flug

Beschreibung:

Durch den großen Erfolg des SA 330 Puma motiviert, experimentierte Aerospatiale mit einem mit Makila-Turbinen ausgerüsteten Typ AS 331 Puma. Aerodynamische und dynamische Detailverbesserungen führten am 13. September 1978 zum Erstflug des AS 332 Super Puma.
Der Super Puma bietet im Vergleich zum Puma bessere Leistungen, stablilere Flugeigenschaften durch eine neue Heckflosse, mehr Platz durch einen verlängerten Rumpf und eine einfachere Wartung.
Zur Avionik zählen beispielsweise VHF/UHF-Sprechfunk, ein Funk-Kompass, Doppler-Decca-Navigator, Funk-Höhenmesser, ein Autopilot, ein Streckenentfernungasanzeiger und Anzeigen für Geschwindigkeit über Grund und Abdrift. Das Getriebe kommt ca. eine Stunde lang ohne Schmierung aus, und der Rotor verkraftet Treffer von bis zu 12 mm Kalibern. Da die Turbinen keine Aufwärmphase benötigen ist er sofort einsatzbereit. Eurocopter war es aufgrund dieser Leistungen des Super Puma gelungen an den Erfolg seines Vorgängers anzuknüpfen.
Insgesamt wurden über 300 Super Puma ausgeliefert. 1996 bestellte die Flugbereitschaft der deutschen Luftwaffe den Super Puma als VIP-Transporter.

Technische Details:

Besatzung: 2 Piloten und 25 Passagiere
Hauptrotordurchmesser: 15,60 m
Länge: 16,26 m
Triebwerke: 2 Turbomeca Makila-1A1-Turbinen mit je 1900 PS (1417 kW)
Max Startgewicht: 8600 kg (Leergewicht: 4460 kg)
Höchstgeschwindigkeit: 295 km/h
Reisegeschwindigkeit: 270 km/h
Max Steigrate: 490 m/min
Kraftstoffvorrat: ausreichend für 870km ohne Reserve
Dienstgipfelhoehe: 2395 m mit maximalem Gewicht, 7200 m mit 6000 kg Startgewicht

Waffensysteme:

Je nach Version kann der AS 532 Cougar wahlweise mit einer 20-mm-Bordkanone oder zwei MGs oder zwei 68-mm-Raketenwerfern mit 22 Raketen bestückt werden. Der AS 532SC kann hingegen mit zwei Torpedos vom Typ "Sting Ray", DTCN Murene AST oder DTCN L4 zur U-Boot-Abwehr bestückt werden. Zur Schiffsabwehr stehen ihm Flugkörper vom Typ AS.15TT, AM.39 Exocet oder BAe "Sea Skua" zur Verfügung, zur Lenkung der Flugkörper und Torpedos sowie zur Ortung des Feidnes ist er mit Tauchsonar, MAD-Sensor-Crouzet DHAX-3 (Schleppsonar) oder Sonarbojen ausgestattet.

Erkennungsmerkmal:

Folgende Versionen führte das Programm:
AS 332 B Heeresversion
AS 332 F Marineversion mit klappbaren Heckausleger
AS 332 C Zivilausführung
B, F, C als Standardmodell mit 1755 PS starken Makila-1A-Trubinen

AS 332 M Militärversion
AS 332 L Zivilversion
M, L mit einem um 76 cm verlängertem Rumpf

AS 532 L Cougar Militärversion
AS 532 SC Cougar Marineversion (Rotorblätter sind faltbar; Leitwerk ist einziehbar)
AS 332 L1 Super Puma Zivilversion
L, SC, L1 mit 1900 PS starken Makila-1A1-Turbinen

AS 532 U2 Cougar Militärversion
AS 332 L2 Super Puma
U2, L2 mit 2100 PS starken Makila-1A2-Turbinen und einem neuen Spheriflex-Rotorkopf

Die Innenausstattung der bei 'Bristow Helicopters' unter der Bezeichnung 'Bristow Tiger' eingesetzten Maschinen kann mit jener von Linienflugzeugen konkurrieren.


Super Puma von Vorne im Einsatz

Super Puma seitlich von vorne am Boden

Super Puma Cougar Cockpitansicht

Super Puma bei Lastaufgaben



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Letzte Änderung durch jesusweed (2010-12-27)