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seit 25.07.2003 |
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| Cobra |
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| Techn. Bezeichn.: |
Bell 209/AH-1 Huey Cobra |
| Kategorie: |
Kampfhelikopter |
| Länder: |
USA |
| Hersteller: |
Bell, USA |
| Erstflug: |
07.09.1965 |
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Beschreibung:
Im März 1965 leitete Bell die selbstfinanzierte Entwicklung eines bewaffneten Hubschraubers für Luftnahunterstützung/Bodenangriff auf der Grundlage des bewährten Models 204 (UH-1B-1C) ein. Dieser Helikopter war eine Kombination eines neuen, schmalen, flachen Rumpfes mit Tandemsitzen, mit dem Hauptrotor, dem Triebwerk sowie der Leistungsübertragung des UH-1C. Nach Erprobung erteilte die US Army 1966 einen Auftrag über zwei Vorserien- und Serienhubschrauber. Der AH-1G mit dem Beinamen HueyCobra erreichte die US Army im Juni 1967 und kämpfte bereits 2 Monate später in Vietnam. Das US Marine Corps interessierte sich ebenfalls für diesen Hubschrauber und bestellte 1968 49 AH-1J Seacobras. Von diesem Hubschrauber sind die Versionen AH-1F (einmotorig), AH-1S und AH-1W (zweimotorig) noch in Produktion.
Die neueste Version der Super Cobra-Reihe ist die modifizierte AH-1Z. Sie absolvierte ihren Erstflug am 7.Dezember 2000. Die Erstflüge der Prototypen Z2 und Z3 sollen im Dezember 2001 bzw. Januar 2002 erfolgen.
Anstatt des zweiblättrigen Hauptrotor besitzt der AH-1Z einen gelenklosen, vierblättrigen Hauptrotor und ein neues Getriebe. Dadurch wurden die Vibrationen verringert und die Wendigkeit gesteigert, sowie die Geschwindigkeit um 20-35 km/h gesteigert und durch die von 1160 l auf 1530 l erhöhte Kraffststoffkapazität konnte der Helikopter ungefähr 185 km weiter fliegen.
Zu den Erneuerungen der Avionik gehört das neue AAQ-30 Hawkeye Target Sight System (TSS Zielsuchsystem) von Lockheed Martin, welches in der Nase montiert ist und sogar eine bessere Zielerfassung als die des AH-64D Longbow ermöglichen soll. Durch die Einführung von zwei MFDs und einem Helmet Display konnte der Pilot erheblich entlastet werden. Für den Nachtflug steht nun auch ein Restlichtverstärker zur Verfügung.
Die Bewaffnung ist gleich geblieben. Durch die vergrößerten Flügel kann die AH-1 Z Super Cobra nun jedoch 16 anstatt acht Hellfire mit sich führen und seine Kampfkraft dadurch erheblich steigern.
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Technische Details:
| Besatzung: |
2 Pilot/Copilot |
| Hauptrotordurchmesser: |
14,63 m |
| Länge: |
17,68 m (Höhe 4,31 m) |
| Triebwerke: |
zwei General Electric T700-GE-401-Wellenturbinen mit je 1196 kW (1626 PS) |
| Max Startgewicht: |
6690 kg (Leergewicht 4656 kg) |
| Höchstgeschwindigkeit: |
315 km/h |
| Reisegeschwindigkeit: |
270 km/h |
| Max Steigrate: |
492 m/min |
| Kraftstoffvorrat: |
ausreichend für 587 km mit Reserve |
| Dienstgipfelhoehe: |
4500 m |
Waffensysteme:
Anfänglich besaß der AH-1G den Minigun-Turm XM-64 (TAT-102A) von Emerson (mit einer M134 Minigun im Kaliber 7,62 mm, 8.000 Schuss), der vom Bell 207 Sioux Scout übernommen und später durch den M28 (TAT-141) ersetzt wurde. Der M28 kann entweder zwei Miniguns (M134 oder M29), zwei 40 mm Granatwerfer (M75 bzw. M129) oder einen Mix aus beidem tragen. Allerdings wurde der Waffenmix bevorzugt, da sich bei zwei Miniguns bzw. Granatwerfern Probleme mit der Munitionszuführung einstellten. Das Schussfeld des M28 verläuft von +20° bis -50° im Höhen- und von +/- 110° links/rechts im Seitenrichtbereich. Des weiteren können an den Stummelflügeln M158 (7 Rohre) bzw. M200 (19 Rohre) Raketenwerfer für 70 mm (2,75 inch) FFAR, der M18 Kanonenbehälter für die M134 oder ab 1969 das M35 Waffensystem, welches die 20 mm M195 (eine Modifikation der M61) enthält, installiert werden
Luft-Boden-Raketen: TOW- oder Hellfire-Panzerabwehrraketen (AGM-65 Maverik)
Luft-Luft-Raketen: AIM-9L Sidewinder, AIM-122 Sidearm |
Erkennungsmerkmal:
Der AH-1G und die Panzerabwehrversion AH-1Q werden von einer auf 1100 PS gedrosselten Lycoming T53-L-13-Turbine angetrieben. Während die Version AH-1J für das US Marine Corps eine Twin Pac-Doppelturbine mit 1800 PS auf Touren bringt.
Die Serienfertigung des AH-1G endete mit der Einführung der Versionen AH-1R und AH-1S. Beide wurden von T53-l-703-Turbinen (1800 PS) angetrieben und unterscheiden sich optisch durch eine eckige Cockpithaube von früheren Modellen. Aus dem AH-1T für die Marines, der ein 2050 PS leistendes Twin Pac-Triebwerk mit Bauteilen aus dem Bell 214 verbindet, wurde der AH-1W (früher AH-1 + Super Cobra) entwickelt, den sich ebenfalls die Marines beschafften. Mit zwei General Electric T700-GE-401 ist er das stärkste und am schwersten bewaffnete Glied der Familie. Unter der Bezeichnung AH-1F wurde eine Aufrüstung des AH-1S mit Nachtsichtsystemen durchgeführt.
Versionen des AH-1 Cobra
AH-1G erste Serienversion; Fertigung ab 1966
JAH-1G umgebauter AH-1G für Schussversuche mit der AGM-114 Hellfire
YAH-1Q modifizierter AH-1G für Schussversuche mit der BGM-71 TOW
AH-1Q umgerüsteter AH-1G für Nutzung der BGM-71
YAH-1R/YAH-1S Prototypen; Steigerung der Flugleistungen des Cobra mit TOW-Bewaffnung: Einbau der T53-L-703; jeweils ein modifizierter AH-1G (YAH-1R) und AH-1Q (YAH-1S).
AH-1S 92 AH-1Q und 198 AH-1G auf AH-1S modifiziert (TOW-Bewaffnung)
AH-1P Neubauten; entspricht AH-1S
AH-1E Neubauten; entspricht AH-1P und AH-1S, allerdings mit M197 Gatling-Kanone
AH-1F Neubauten: 149 + 91 als AH-1S in Japan + 148 für den Export
Umrüstungen: 378 AH-1G auf AH-1F Standard (davon 41 Trainer TAH-1F)
TH-1S modifizierter AH-1S (durch Northrop) mit PNVS des AH-64; Nutzung zum Training
AH-1J SeaCobra ähnlich AH-1G; mit Twin Pac T400-CP-400 und M197 für USMC
AH-1J International 202 vom Iran 1971 bestellt; ähnlich der US Marine Corps-Ausführung, Südkorea erhielt acht AH-1J Int.
AH-1T SeaCobra TOW-Version für USMC; wesentliche Veränderungen an Konstruktion
AH-1T+ AH-1T mit zwei T700-GE-700-Triebwerken; für Iran entwickelt; Lieferung kam nicht zu Stande
AH-1W SuperCobra ähnlich AH-1T+; weitere Verbesserungen der Avionik; Umrüstung von 43 AH-1T auf AH-1W Standard
AH-1 W (4BW) Prototyp mit lagerlosem Rotor; keine Serienproduktion; Erstflug 1988
AH-1Z KingCobra auf Basis des AH-1W; Vierblattrotor und moderne Avionik
AH-1RO Dracula AH-1W-Version für Rumänien; kam wegen finanziellen und politischen Problemen nicht zu Stande.
MH-1W Bell-Vorschlag von 1998 für eine Mehrzweckversion, die sich zum Kampf gegen Drogenschmuggler eignet; keine Abnehmer
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Letzte Änderung durch Whiteknight (2006-02-07)
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