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Mangusta

Techn. Bezeichn.: Agusta A 129 Mangusta
Kategorie: Kampfhelikopter
Länder: Italien
Hersteller: Agusta, Italien
Erstflug: 11.09.1983

A 129  Vorderansicht im Flug

Beschreibung:

Der A 129 Mangusta (Mungo) wurde auf Grund einer Forderung des italienischen Heeres (Aviazione Leggera dell'Esercito) nach einem leichten Beobachtungs- und Panzerabwehrhubschraubers in den Siebzigerjahren entwickelt und beruhte auf den Konzepten des A 109. Nach langen Testserien begann man 1886 mit der Serienproduktion von 60 Hubschraubern, die 1990 an die italienischen Luftstreitkräfte ausgeliefert wurden. Um für den Export attraktiv zu werden, wurde der fünfte Prototyp der Serie Anfang 1990 umgebaut. Dieses modifizierte Modell nannte man A 129 International. Den ersten Gefechtseinsatz absolvierte der A-129 in Somalia in der Operation "Restore Hope".

Die A 129 ist mit einem neuartigen integrierten Flugführungs- und Navigationssystem ausgestattet. Zwei redundante Rechner übernehmen die automatische Steuerung des Hubschraubers auf der Basis der von den Navigationsgeräten gelieferten Informationen, was besonders die Flugführung bei Nacht und bei unsichtigem Wetter erleichtert. Das kombinierte Sicht- und Zielgerät ist im Bug installiert, doch kann auch ein Mastvisier montiert werden. Zusätzlich kann unter dem Bug ein schwenkbar lafettiertes und per Helmvisier gerichtetes 12,7-mm-MG installiert werden, ergänzt wird die Ausrüstung durch Radar-, Laser- und Infrarotwarnempfänger sowie entsprechende Täuschsender und Täuschkörperwerfer.

Technische Details:

Besatzung: 2
Hauptrotordurchmesser: 11,90 m
Länge: 12,40 m (Höhe 3,30 m)
Triebwerke: 2 RollsRoyse Gem 2 Mk 01004D-Wellenturbinen mit je 615 kW (836 PS);(Notleistung 759 kW für 20 s)
Max Startgewicht: 4100 kg (Leergewicht 2529 kg)
Höchstgeschwindigkeit: 315 km/h
Reisegeschwindigkeit: 259 km/h
Max Steigrate: 654 m/min
Kraftstoffvorrat: Einsatzreichweite 561 km
Dienstgipfelhoehe: 4725 m

Waffensysteme:

keine Bordkanone, daher ungeeigent für den Nahkampf
zwei 7,62 mm oder 12,7 mm MG-Behälter oder zwei 20 mm MK-Behälter oder zwei Raketenbehälter mit je 7 Luft-Boden-Raketen;
42 Luft-Boden-Raketen oder sechs lasergelenkte Panzerabwehr-Fk Hellfire oder Luft-Luft-Fk AIM-9L Sidewinder, Matra Mistral oder Stinger;
Bombenlast bis 1200 kg auf 4 Aussenlastträgern;
8 TOW oder HOT Panzerabwehrraketen;

Erkennungsmerkmal:

Äußerlich unterscheidet sich die A 129 vor allem durch ihre schmale Silhouette mit den beiden höhengestaffelten Cockpits in Tandemanordnung von ihrem Vorgängermuster. Die Sitze sind gepanzert; wichtige Komponenten sind gegen Beschuß mit 12,7- bis 23-mm-Geschossen geschützt. Die bruchsichere Zelle und das verstärkte Landewerk halten einem Aufsetzen mit mehr als 10 m/s stand.


A 129  Vorder/Unteransicht im Flug

A 129  Seitenansicht am Boden

A 129  Cockpitansicht (hinten)

A 129  Vorderansicht am Boden



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Letzte Änderung durch Whiteknight (2006-02-07)