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| Rekord Tag: |
26714 |
seit 25.07.2003 |
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| Hind |
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| Techn. Bezeichn.: |
Mil Mi-24 |
| Kategorie: |
Kampfhelikopter |
| Länder: |
Afghanistan, Algerien, Angola, Bulgarien, Kambodscha, Tschad, Nordkorea, Kroatien, Kuba, Äthiopien, Deutschland, indien, Iran, Irak, Libyen, Moldawien, Mosambik, Nicaragua, Peru, Polen, Tschechien, Slowakai, Russland, Sri Lanka, USA, Turkmenistan, Ukraine |
| Hersteller: |
Mil, Russland |
| Erstflug: |
19.09.1969 |
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Beschreibung:
| Der Mil Mi-24 (NATO-Bezeichnung HIND) wurde Mitte der Sechzigerjahre als Mehrzweck-Militärhubschrauber von höchster Qualität gebaut. Dieser Helikopter hat die gleiche Grundauslegung wie die Vorgängermodelle und ein dynamisches System, das auf dem des Mi-8 basiert, aber einen viel schlankeren Rumpf, der eine vierköpfige Besatzung sowie einer acht Mann starken Gefechtsgruppe Platz bietet. Der Mi-24 wurde in den Jahren 1973/74 in Dienst gestellt und zunächst in der ehemaligen DDR stationiert. Das Fahrwerk besteht aus gänzlich einziehbaren Haupträdern und einem teilweise einfahrbaren Bugrad. Auffällig sind die freitragenden Stummelflächen mit ausgeprägt negativer V-Stellung, an die sich vielfältige Waffentypen montieren lassen. Bei Großübungen erprobt man den Mi-24 in Varianten als Transportmittel für Sturmtrupps, zur Panzerabwehr und als Begleithubschrauber. Der Mi-24D(HIND-D) ist die erste Schlachthubschraubervariante, die 1977 erstmals einsatzbereit war. Das Folgemodell der Mi-24W(HIND-E) ist die verbesserte Version der Hind-D, vor allem in der Bestückung der Waffen. Der Mi-24R (Hind-G1) wurde das erstemal bei der Tschernobyl-Katastrophe eingesetzt. Der Mi-35 und Mi-35P sind die Exportversion der Mi-24V und P |
Technische Details:
| Besatzung: |
2-3, 8 Passagiere |
| Hauptrotordurchmesser: |
17,30 m |
| Länge: |
21,35 m (Höhe 5,47 m) |
| Triebwerke: |
zwei Klimow/Isotow TV3-117VM-Wellenturbinen mit je 1636 kW (2225 PS) |
| Max Startgewicht: |
11500 kg (Leergewicht 8340 kg) |
| Höchstgeschwindigkeit: |
335 km/h |
| Reisegeschwindigkeit: |
295 km/h |
| Max Steigrate: |
750 m/min |
| Kraftstoffvorrat: |
415 km, 1220 km mit 4 Aussentanks |
| Dienstgipfelhoehe: |
4600 m |
Waffensysteme:
HIND-A,B,C
Als Panzerabwehrflugkörper wurden die manuell zu lenkenden 9M17M (AT-2 "Swatter") mitgeführt. Eine Afanasyev TKB-481 Bordkanone war kinnmontiert im NUV-1 bezeichneten Turmsystem und besaß das Kaliber 12,7 mm, das sich schnell als unzureichend herausstellte. An den Stummelflügeln konnten GUV-9-A-669 Universalbehälter befestigt werden, die GSh-23L Zwillingskanonen im Kaliber 23 mm, eine YakB-12,7 mm Maschinenkanone mit 750 Schuss oder zwei vierläufige 7,62 mm 9-A-622 Gatlings mit 1.100 Schuss tragen konnten. Auch Granatwerfer vom Typ AGS-17 Plamya mit dem Kaliber 30 mm mit 300 Schuss konnten in diesem Behälter mitgeführt werden. Im Frachtraum konnten auch zwei Schützen Platz nehmen, die PK oder PKT Maschinengewehre bedienten. An den Pylonen wurden allerdings meist ungelenkte Raketen in vier UB-32 Raketenpods (jeweils 32 S-5-Raketen Kaliber 57 mm), vier B-8V-20 (jeweils 20 S-8-Raketen Kaliber 80 mm), vier B-13L (jeweils fünf S-13-Raketen Kaliber 130 mm) oder vier einzelne 240 mm S-24B Raketen mitgeführt. Bei Bedarf konnten auch ungelenkte Bomben mitgeführt werden: zwei FAB-500 (500 kg), vier FAB-250 (250 kg), acht FAB-100 (100 kg ) oder zwei Abwurfbehälter mit KMGU Cluster Bomben.
HIND-D
Die Bordkanone wurden ausgetauscht. Die neue vierläufige, nach dem Gatling-Prinzip funktionierende Yakoushew/Borzow "YakB-12.7" Bordkanone besaß kinnlafettiert im USPU-24 Turm eine maximale Kadenz von 4.000 Schuss pro Minute und es wurden 1.470 Schuss der 12,7 mm Munition mitgeführt. Der Turm konnte in der Senkrechten um 20 Grad erhöht und um 40 abgesenkt werden, während eine horizontale Drehung um jeweils 60 Grad möglich war. Gleichzeitig war es möglich den Kinnturm in der Nullstellung zu verriegeln, was den Zweck hatte, dass auch der Pilot mit einer fixierten Optik auf die Bordkanone zugreifen konnte. Als Panzerabwehrflugkörper sollten die funkgesteuerten 9M17P Falanga-P und Falanga-PV mit SACLOS Steuerungssystemen mitgeführt werden. Die restliche Bewaffnung an den Pylonen ist mit der des Mi-24A identisch |
Erkennungsmerkmal:
Gebaute Exemplare: 2300
Gebaute Versionen: 23
V-24 Prototypen und Vorserienmodelle
Mi-24A erste Serienversion
Mi-24U unbewaffneter Trainer auf Basis des Mi-24A
Mi-24B modifizierte Bewaffnung und Sensoren, auf Basis des Mi-24A; keine Serienproduktion
Mi-24D stark modifizierter Bugbereich, beinhaltet Verbesserungen des Mi-24B
Mi-24V neue Panzerabwehrflugkörper und teilweise neue Avionik, auf Basis des Mi-24D
Mi-24VD auf Basis des Mi-24V, Installation eines 12,7 mm Maschinengewehrs im Heckbereich zur Feuerabdeckung des Maschinenrückens; Projekt 1986 abgebrochen
Mi-24VP auf Basis des Mi-24V, Installation einer GSh-23L im Kinnturm
Mi-24VU Trainer auf Basis des Mi-24V ohne Kinnturm mit Doppelsteuerung, teilweise an Indien geliefert
Mi-24P neue 30 mm GSh-30-2 Bordkanone auf der rechten Seite unterhalb des Cockpits, auf Basis des Mi-24V
Mi-24RKhR ABC-Aufklärungsversion auf Basis des Mi-24P
Mi-24K Artilleriebeobachterversion auf Basis des Mi-24P
Mi-24BMT wenige Maschinen, die 1973 zur Minenräumung umgerüstet wurden
Mi-24PS auf Basis des Mi-24P, Umrüstungen für das russische Innenministerium
Mi-24ESV Ecological Survey Version; Umrüstung für Polylot zur Ermittlung von Ölvorkommen unter dem Meeresspiegel
Mi-25 Exportversion des Mi-24D (außerhalb des Warschauer Paktes)
Mi-35 Exportversion des Mi-24V (außerhalb des Warschauer Paktes)
Mi-35D Modernisierungspaket für exportierte Maschinen, beinhaltet Systeme aus dem Kamov Ka-50 Hokum Programm, neue Turbinen und moderne Panzerabwehrflugkörper
Mi-35P Exportversion des Mi-24P (außerhalb des Warschauer Paktes)
Mi-35VN/PN Modernisierungsprogramm ähnlich dem Mi-24M auf Basis den Mi-24V/P bzw. Mi-35/P; hauptsächlich westliche Avionik, GEOS-320 gyrostabilisierter Sensorturm mit Sony EVI331 TV-System und Agema THV1000 FLIR-Kamera; ebenso nachtkampffähig, ähnliche Ausrüstung des Mi-24M; keine Abnehmer bekannt
Mi-24M Modernisierungsprogramm für 200 restliche Mi-24V und P der Russischen Föderation
Mi-24VM modernisierte Mi-24V auf Mi-24M Standard, bisher sechs Maschinen bekannt
Mi-24PM modernisierte Mi-24P auf Mi-24M Standard, bisher keine Serienumrüstung bekannt
Mi-35M, Mi-24M Standard für exportierte Mi-35
HIND-A: 4Mann-Cockpit, Pilot/Copilot und Schütze/Navigator saßen paarweise nebeneinander;die A-Version fungierte damals noch als bewaffneter Truppentransporter; der Dreiblatt-Heckrotor war auf der rechten Seite; eine optische Kanonenanvisierung befand sich unter dem Bug
Hind-B: hatte ein Heck, ähnlich dem der Gazelle und der Heckrotor wurde nach links verlegt.
Hind-D: die erste Kampfversion des Mi-24 mit dem markanten 2-Mann Cockpit mit den bulligen Scheiben aus gepanzerten Plexiglas.
Hind-E: wurde mit den neuen AT6 Spiral-Raketen ausgestattet; Infrarot-Störsender; Düppelwerfer; zur Abwehr von wärmegelenkten Geschossen einen Luftmischer zur Hitzeunterdrückung der Triebwerkabluft; FLIR für Nachteinsätze; Leistungseinbußen, durch Beibehaltung der alten Turbinen.
Hind-F: diese Version wurde 1985 eingeführt und erhielt an der rechten Seite des Bugs eine 30mm GSh-30-2 Zwillingskanone mit 750 Schuss, da sich das 12,7mm MG, ebenfalls im Afghanistan-Konflikt, nicht bewährt hatte. |
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Letzte Änderung durch Whiteknight (2006-02-07)
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