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seit 25.07.2003 |
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| MiG-29 Fulcrum |
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| Techn. Bezeichn.: |
Mehrzweck-Jagdflugzeug MiG-29 |
| Kategorie: |
Jäger |
| Länder: |
Algerien, Bangladesch, Bulgarien, Deutschland, Eritrea, Indien, Iran, Irak, Kasachstan, Kuba, Malaysia, Nordkorea, Peru, Polen, Rumänien, Russland, Syrien, Serbien, Slowakai, Turkmenistan, Ungarn, Ukraine, USA, Usbekistan, Weißrussland |
| Hersteller: |
Mikoyan OKB |
| Erstflug: |
6. Oktober 1977 |
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Beschreibung:
Die MiG-29 sorgte für großes Aufsehen an der Farnborough Airshow ´88, als die Russen erstmals mit einem modernen Kampfflugzeug an einer Messe im Westen teilnahmen. Von der Manövrierfähigkeit her gesehen ist die MiG-29 vielen modernen West-Jägern überlegen, und dies trotz der Tatsache, daß sie nicht mit Hilfe eines "fly-by-wire"-Systems in der Luft gehalten wird. Extrem-Flugfiguren, wie z-B. die berühmte "Pugatschew-Kobra", sind für sie ebensowenig ein Problem wie "tail-slides" oder andere Manöver mit hohem Anstellwinkel.
Auch im Bereich Avionik haben die Russen mit der FULCRUM deutlich aufgeholt, obwohl die Qualität noch nicht an Westniveau heranreicht. Das Puls-Dopplerradar kann Flugzeuge in über 100 km Entfernung ausmachen und erfaßt auch tiefer fliegende Objekte. Dank der R-27 ALAMO-A/A-Lenkwaffe mittlerer Reichweite, von der mehrere radargelenkte und infrarotgelenkte Varianten existieren, ist die MiG-29 fähig, Ziele ausserhalb der Sichtweite zu bekämpfen (BVR). Um auch gegen Gegner vorgehen zu können, welche starke ECM aussenden, besitzt die FULCRUM ein IRST; dieses soll auch im Luftkampf genauer arbeiten als ein Radar. Ebenfalls ins Waffensystem integriert wurde ein Helmvisier, mit dem der Pilot den A/A-Lenkwaffen "Archer" und "Aphid" ihre Ziele zuweist. Neben der Hauptverwendung als Luftüberlegenheitsjäger läßt sich die FULCRUM beschränkt auch als Erdkämpfer einsetzen.
Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten Russlands haben sich negativ auf den Verlauf und die Entwicklung/Produktion neuer MiG-29-Versionen ausgewirkt. Die beschränkt aufdatierte MiG-29S konnte nur an Malaysia geliefert werden. Die stark verbesserte Version M, bei welcher praktisch alle Schwächen der Basisversion beseitigt waren, kam wegen finanzieller Schwierigkeiten nicht über den Prototypstatus hinaus. Allerdings soll eine ähnlich ausgestatte, navalisierte MiG-29K auf den indischen Flugzeugträgern stationiert werden. Mehr Erfolg verspricht man sich von der MiG-29SMT/UBT. Dies ist ein Modernisierungsprogramm für bestehende MiG-29 der russischen Luftwaffe und Exportkunden, das der Maschine eine modernere Avionik, eine größere Reichweite und die Fähigkeit zur Bodenzielbekämpfung mit Präzisionswaffen verleihen soll. |
Technische Details:
| Besatzung: |
1 |
| Gewicht: |
Leer: 10900 kg, Normal-Take-Off: 15240 kg, Max. Take-Off: 18500 kg |
| Geschwindigkeit: |
2450 km/h (Mach 2,3) |
| Spannweite: |
11,36 m |
| Länge: |
17,32 m |
| Höhe: |
4,73 m |
| Antrieb: |
zwei Turbofans Klimov/Leningrad RD-33 mit je 81,4 kN Schub mit Nachbrenner |
| Schub: |
s. Antrieb |
| G-Belastung: |
+9 g / -3 g |
| Kraftstoffvorrat: |
3.210 kg intern 3.800 kg extern |
| Reichweite: |
630 km |
| Startstrecke: |
300 m |
| Landestrecke: |
900 m (700 m mit Bremsschirm) |
| Startgeschwindigkeit: |
260 km/h |
| Landegeschwindigkeit: |
260-280 km/h |
| Steigleistung: |
330 m/s |
| Max. Flughöhe: |
17000 m |
Bewaffnung:
max. Tragfähigkeit: 3000 kg
R-60 "Aphid" IR-SRAAMs
R-73 "Archer" IR-SRAAMs
R-27 "Alamo" MRAAMs
R-77 RVV-AE "Adder" ARH-MRAAMs
Kh-29 ASMs
Kh-31 ARMs
LGBs
EOGBs
GPBs
CBUs |
Erkennungsmerkmal:
-gepfeilte Flügel, Hinterkante wenig gepfeilt, Schulter-/Mitteldecker
-Flügel wenig V-negativ; große LERX
-Höhenleitwerk stärker gepfeilt und tiefer angesetzt als der Flügel, V-negativ
-Doppelseitenleitwerk in "MiG"-Form, geringe V-Stellung
-nach vorne gezogene Seitenleitwerkwurzeln
-zweistrahlig; tiefhängende Triebwerke und Lufteinläufe
-abgeschrägte, rechteckige Lufteinläufe unter großen LERX
-mäßig integriertes, kurzes Cockpit; Bug vorne nach unten gezogen, mit Sonde
-Glaskuppel für IRST vor dem Cockpit |
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Letzte Änderung durch ufo820 (2011-04-01)
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