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seit 25.07.2003 |
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| MiG-31 FOXHOUND |
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| Techn. Bezeichn.: |
Langstrecken-Hochgeschwindigkeits-Allwetterabfangjäger |
| Kategorie: |
Jäger |
| Länder: |
Kasachstan, Rußland |
| Hersteller: |
Mikoyan OKB |
| Erstflug: |
16. September 1975 |
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Beschreibung:
Die MiG-31 ist eine stark verbesserte, zweisitzige Ableitung der MiG-25. Modifiziert wurde sowohl die Avionik als auch die Zelle. Hatte man bei der FOXBAT fast das ganze Flugzeug aus Titan und Stahl gefertigt, so sind bei ihrer Nachfolgerin nur noch besonders beanspruchte Teile aus dem ersteren, schwierig zu verarbeitenden Material bzw. seinen Legierungen hergestellt, während der Großteil aus Al-Legierungen besteht. Durch aerodynamische Optimierungen (z.B. veränderter Flügel mit kleinen LERX) verbesserten sich die Flugeigenschaften deutlich. Die neuen Manterstromtriebwerke sind schubstärker und treibstoffsparender, ermöglichen eine Startgewichtserhöhung und eine größere Patrouillenzeit; die Höchstgeschwindigkeit ist auf 3000 km/h festgesetzt und damit etwas tiefer als bei der FOXBAT, was aber einen unwesentlichen Leistungsverlust bedeutet.
Der größte Unterschied im Vergleich der MiG-31 mit der -25 liegt wohl in der viel moderneren Abfangavionik. Der zweite Mann an Bord der neueren Maschiene bedient das Sasöon-"phased array"-Radar, ein Gerät, das nach der modernen, elektronischen Strahlschwenkungsmethode funktioniert. Große Ziele können ab einer Entfernung von 300 km, Jägerziele auf 200 km erfaßt werden; ab 120 km ist die gleichzeitige Verfolgung von bis zu 10 Zielen möglich. Das Radar wird ergänzt durch ein bei Bedarf ausfahrbares IRST. Da die Reichweite und Flugdauer der FOXHOUND gewaltig ist und dank der eingebauten Luftbetankungssonde verlängert werden kann, agieren sie oft als Mini-AWACS. Dabei fliegen vier MiG-31 in loser Formation und decken dabei einen 900 km breiten Streifen ab, wobei die einzelnen Maschinen mit Hilfe eines Datalanks mineinander verbunden und auch zur Weiterleitung der Daten an die Bodenstation oder andere Jäger befähigt sind.
Die Bewaffnung besteht meistens aus vier R-33 "Amos"-A/A-Lenkwaffen großer Reichweite, welche halbaktiv-radargesteuert sind und eine geschätzte Reichweite von 100 km besitzen, und bis zu vier R-60 "Aphid"-A/A-Kurzstreckenlenkwaffen mit Infrarotsuchkopf. Auf ganz kurze Distanzen kann die MiG-31 ihre eingebaute 23 mm.Bordkanone einsetzen, doch muß die Manövrierfähigkeit als sehr beschränkt gelten.
Seit einiger Zeit befindet sich die verbesserte MiG-31M in Erprobung, welche diverse Avionikaufdatierungen aufweist und aüßerlich an den ESM-Pods an den Flügelenden und der einteiligen Windschutzscheibe zu erkennen ist. Sie kann die neue R-77 "Amraamski"-A/A-Lenkwaffe einsetzen; daß sie in Serie gebaut wird, ist aus finanziellen Gründen unwahrscheinlich.
Vorgeschlagen wurde der russischen Luftwaffe die Modifikation einiger MiG-31 zu MiG-31BM-SEAD-Flugzeugen als Ersatz für die MiG-25BM. Die Maschinen würden mit ARMs kh-58 oder Kh-31P bewaffnet werden. Aus Kostengründen ist dieses Projekt aber gefährdet. Allgemein ist die Einsatzbereitschaft aller mit MiG-31 ausgerüsteten Einheiten niedrig. |
Technische Details:
| Besatzung: |
2 |
| Gewicht: |
Leer: 21830 kg, normal Take-Off: ca. 30000 kg, max. take-Off: 46200 kg |
| Geschwindigkeit: |
3000 km/h |
| Spannweite: |
13,46 m |
| Länge: |
22,69 m |
| Höhe: |
6,15 m |
| Antrieb: |
triebwerke Solowjow D-30-F6 |
| Schub: |
s, Antrieb |
| G-Belastung: |
-3 bis +9g |
| Kraftstoffvorrat: |
intern 20.250 L / extern 2 × 2.500 L |
| Reichweite: |
ca. 1700 km |
| Startstrecke: |
ca. 1.200 m |
| Landestrecke: |
ca. 800 m |
| Startgeschwindigkeit: |
folgt |
| Landegeschwindigkeit: |
280 km/h |
| Steigleistung: |
200 m die Sekunde |
| Max. Flughöhe: |
24500 m |
Bewaffnung:
max. Tragfähigkeit: nicht bekannt
eine 23 mm GSh-6-23 BK
R-60 "Aphid" SRAMMs
R-40 "Acrid" MRAAMs (IR- oder SARH-gelenkt)
R-33 "Amos" LRAAMs
evtl. auch R-77 RVV-AE "Adder" MRAAMs |
Erkennungsmerkmal:
- gepfeilter, eckiger Flügel mit Knick in der Vorderkante bzw. kleinen LERX
- Schulterdecker, V-negativ; Grenzschichtzäune über den Flügeln
- stark gepfeiltes Höhenleitwerk, tief angesetzt, V-neutral, eckig
- Doppelseitenleitwerk mit geringer V-Stellung und in "MiG"-Form
- rechteckige abgeschrägte Lufteinläufe, kastenförmig
- zweistrahlig; lange, nach hinten versetzte Jetpipes
- zwei Kielflossen; spitziger Bug mit Sonde
- Tamdem-Cockpit, unterteilt mit kleinen Canopys
- kantiges, eckiges Gesamterscheinungsbild des Flugzeuges |
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Letzte Änderung durch ufo820 (2011-04-01)
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