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seit 25.07.2003 |
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| Atlas Cheetah |
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| Techn. Bezeichn.: |
Mehrzweckkampfflugzeug CHEETAH |
| Kategorie: |
Jäger/Jagdbomber |
| Länder: |
Südafrika |
| Hersteller: |
Denel Atlas Aircraft Corporation |
| Erstflug: |
16. Juli 1986 |
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Beschreibung:
Die Atlas CHEETAH ist das Resultat des langjährigen Waffenembargos gegen das Apartheid-Regime von Südafrika: Einheimische Ingenieure verbesserten die vorhandenen MIRAGE III mit israelischer Hilfe weitgehend, um so den Kampfwert zu steigern und den Betrieb der Flugzeuge bis weit ins 21. Jahrhundert zu sicherzustellen.
Modifikationen wurden an den folgenden Stellen durchgeführt: Radar (Einbau eines modernen Doppler-Radars), ein neues HUD und INS, ein Helmvisier für den Einsatz der Kukri/Darter-IR-SRAAMs, ein neuer Waffenrechner, weitere unspezifizierte Avionikverbesserungen, eine abnehmbare Luftbetankungssonde, zwei weitere Pylonen für Waffen, ein verändertes Radom für das Radar, eine heruntergezogene Nase bei der Doppelsitzversion und eine strebenlose Windschutzscheibe zur Sichtverbesserung, kleine Flächen am Bug à la Kfir, Canard-Flügel, kleine Grenzschichtzäune auf den Flügeln (ungefähr in der Mitte) und schließlich ein "Sägezahn" an jedem Flügel. Bei der Aufklärvariante CHEETAH R wurde das Kameraradom beibehalten; unklar ist, ob sämtliche Flugzeuge mit dem stärkeren Triebwerk Atar 9K-50 ausgerüstet wurden oder ob einige Maschinen weiterhin mit dem Atar 9C der ursprünglich gelieferten MIRAGE III fliegen. Jedenfalls verfügen alle CHEETAH C über das neuere Triebwerk. Über die defensiven Geräte ist nur wenig bekannt; unter dem Heck ist jedenfalls ein großer Chaff/Flare-Dispenser zu erkennen.
Die aerodynamischen Veränderungen (Sägezahn, Grenzschichtzäune, Canards) haben die Leistungen der CHEETAH gegenüber der MIRAGE III stark verbessert, vor allem im Hinblick auf die erforderliche Startrollstrecke und die Kurvenleistung bzw. "Dogfight-Capability" ist sie dem französischen Original überlegen.
Die CHEETAH war das erste Kampfflugzeug der Welt, welches mit einem Helmvisier ausgerüstet wurde. Damit können die A/A-Lenkwaffen Kukri und Darter Zielen zugewiesen werden, die ausserhalb der eigentlichen Visierlinie des HUDs liegen. Da die IR-Suchköpfe der Lenkwaffen direkt ans Helmvisier gekoppelt sind, "schauen" sie immer in die Blickrichtung des Piloten, bis sie an ein Ziel angehängt werden. Über die Zuverlässigkeit des Systems ist aber nichts bekannt.
Erkennungstechnisch gesehen muss gesagt werden, das die Unterscheidung der CHEETAH von der MIRAGE III/5 (KWS) und der KFIR aufgrund der Verwandschaft mit diesen Maschinen auf große Distanzen schwierig ist. Sollte sich jedoch ein Pilot in einen Kampf mit der CHEETAH verwickelt sehen, wird er den Unterschied mit Sicherheit zu spüren bekommen. |
Technische Details:
| Besatzung: |
1-2 |
| Gewicht: |
Leer: 7260 kg, Normal Take-Off: nicht bek. , Max. Take-Off: 13600 kg |
| Geschwindigkeit: |
2340 km/h / Mach 2,2 |
| Spannweite: |
8,22 m |
| Länge: |
16,65 m |
| Höhe: |
4,55 m |
| Antrieb: |
Ein Turbojet SNECMA Atar 9K-50 mit 70,8 kN Schub mit Nachbrenner |
| Schub: |
s. Antrieb |
| G-Belastung: |
folgt |
| Kraftstoffvorrat: |
folgt |
| Reichweite: |
1315 km |
| Startstrecke: |
folgt |
| Landestrecke: |
folgt |
| Startgeschwindigkeit: |
folgt |
| Landegeschwindigkeit: |
folgt |
| Steigleistung: |
folgt |
| Max. Flughöhe: |
17000 m |
Bewaffnung:
max. Tragfähigkeit: 4000 kg
V3b Kukri oder V3C Darter IR-SRAAMs
AS30 Laser ASMs
LGBs
A/G-Raketen
Cluster- und Sprengbomben
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Erkennungsmerkmal:
-Deltaflügel mit "Sägezahn" und Grenzschichtzaun
-Tiefdecker; Flügel wenig V-negativ; kein Höhenleitwerk
-Canards an den Lufteinläufen (im oberen Drittel befestigt)
-Cockpit/Canopy kurz und integriert; breiter Tank unterhalb des Triebwerks
-ein Seitenleitwerk; "scharf" und ohne Knick in der vorderen Kante
-Seitenleitwerkform: hinten viel steiler als vorne
-Lufteinläufe halbrund, mit Konus
-einstrahlig; E: langer Bug, Sonde unterhalb der Spitze, C: Radarradom mit Sonde
-R: Kameraradom, Sonde oben befestigt, D: heruntergezogene Nase, sonst wie E
-Bug mit kleinen Leitflächen an Seiten; evtl. Betankungssonde vorhanden |
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Letzte Änderung durch ufo820 (2011-09-05)
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