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seit 25.07.2003 |
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| SdKfz 232 (8-Rad) |
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| Techn. Bezeichn.: |
Panzerspähwagen |
| Kategorie: |
Gepanzerte Fahrzeuge |
| Land: |
Deutschland |
| Hersteller: |
Daimler-Benz |
| Baujahr: |
Anfang der 30er Jahre |
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Beschreibung:
| Deutschland baute schon früh gepanzerte Fahrzeuge - zum Teil, weil diese im Gegensatz zu Panzern nicht den Einschränkungen des Versailler Vertrags unterlagen. Außerdem war es ein preiswerter und schneller Weg, die Armee technisch aufzurüsten und der Industrie Erfahrung im Bau von Fahrzeugen für militärische Zwecke zu vermitteln. Die vielrädrigen deutschen Panzerfahrzeuge basierten auf Studien von LKWs, die ihren vierrädrigen heckantrieb nutzten, um eine gute Querfeldeinleistung zun erzielen. Viele Tests fanden im sowjetischen Kazan aufgrund von geheimen Abkommen statt. Schon 1929 stellten drei Firmen geeignete 6x4-Lastwagen vor, die mit einer neuen gepanzerten Hülle und einer zweiten Lenkung am Heck umgebaut werden konnten. Bewegung in jede Richtung (im Gegensatz zum Rückwärtsfahren) war für gepanzerte Fahrzeuge 1927 vorgeschrieben, udn dabei blieb es die nächsten 15 Jahre. Andere Anforderungen waren die Überquerung von 1,5 . breiten Gräben und 1 m tiefen Furten. Sechsrädrige Fahrzeuge wurden 1932 in Dienst gestellt und dienten den ganzen Krieg über, hatten aber eine schlechte Leistung auf unebenem Boden, sodass bald achträdrige für den selben Zweck entwickelt wurden, aber ohne auf kommerzielle Chassis zurückzugreifen. Das wichtigste von dieses war - zumindest in den frühen Kriegsjahren - der Panzerspähwagen SdKfz 232 (8-Rad). Das Heereswaffenamt der deutschen Wehrmacht gab beiden gepanzerten Fahrzeugen, also dem sechs- und dem achträdrigen, dieselbe Bestandsnummer (SdKfz, d.h. Sonderkraftfahrzeug), saodass der Zusatz "8-Rad" angehängt wurde, um es vom 232, einem ähnlichen Fahrzeug mit Frontmotor und 6x6-Aufbau, zu unterscheiden. Für ein Fahrzeug, das zum ersten KOntakt mit dem feind diente, waren die Achträder unzureichend bewaffnet und gepanzert. Die Fähigkeit, die Richtung zu wechseln (laut Anforderung in weniger als 10 Sekunden), liegt in dieser leichten Panzerung begründet. Wegen ihrer komplizierten, aber wirkungsvollen Allradlenkung und des Differenzialsystems, das verhinderte, das die Innenräder bei Wendungen schleiften, waren sie ausgezeichnete Geländefahrzeuge. Um Panzern und anderen Einheiten die Erkundung mitzuteilen, war der 232 (8-Rad) mit einer großen Rahmenantenne für das starke Mittelstreckenfunkgerät ausgerüstet, wodurch er sich vom sonst identischen SdKfz 231 (8-Rad) unterschied. Wegen der schweren Züge der Panzerspähwagen-Schwadrone wurden die 231er und 232er zusammen mit anderen Fahrzeugen eingesetzt, um bei Bedarf das feuer zu unterstützen. Die 607 produzierten Fahrzeuge im Krieg an allen deutschen Fronten. |
Technische Details:
| Besatzung: |
4 |
| Geschwindigkeit: |
85 km/h |
| Fahrreichweite: |
300 km |
| Gewicht: |
8,3 t |
| Länge: |
8,86 m |
| Breite: |
2,2 m |
| Höhe: |
2,35 m ohne Funkantenne |
| Motor: |
Sechszylinder-Adler-Motor Standard 6 |
| Panzerung: |
Rundumpanzerung von 8 mm |
| Geländeeignung: |
leichts Gelände |
Bewaffnung:
Eine 20 mm Kanone KwK 30
Ein koaxiales 7,92 mm MG34 |
Systeme und Modifikationen:
Es wurden mehrere versionen gebaut:
Sd.Kfz. 223, Sd.Kfz. 260, Sd.Kfz. 261, Sd.Kfz. 247 Sd.Kfz. 221 |
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Letzte Änderung durch ufo820 (2011-04-01)
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